<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981</id><updated>2011-12-19T06:02:28.719-08:00</updated><category term='Zeit und Raum'/><category term='Kicken'/><category term='Gewalt'/><category term='Die doofe Liebe'/><category term='On the Road'/><category term='Weltrettung'/><category term='Jugendarbeit'/><category term='Pro Prokrastination'/><category term='Streifzüge'/><category term='Erklär&apos; mir die Frau'/><category term='Interesse'/><category term='Fremde Welt Arbeit'/><category term='Der alte Mann spricht'/><title type='text'>Minkasias Predigtdienst</title><subtitle type='html'>Kolumnen under deconstruction</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>46</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-584730952466125277</id><published>2011-05-31T04:37:00.001-07:00</published><updated>2011-05-31T04:37:56.970-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Streifzüge'/><title type='text'>In Echt ist keine Frau dick</title><content type='html'>In Wahrheit sei es doch so, sagt Franz, dass nichts real sei. Da könne man in der Fiktion doch ruhig ein bisschen schwindeln. „Wirklich?“, frage ich. Ja schon, denn im Virtuellen sei das Echte fiktional, sagt Franz. Der Weise wisse, dass ein authentisches Leben in Realität eine Vielzahl an Narrationen sei. „Herrjeh, du bist mir irgendwie keine Hilfe“, seufze ich und trinke aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schweigen lang genug, um das Thema wechseln zu können. „Ich muss weniger Bier trinken, ich gerate aus den Fugen“, sage ich, meinen Bauch in Händen. Da sei ich wahrhaftig der nächsten verschleiernden Erzählung auf den Leim gegangen, ich litte in Echt unter Dysmorphophobie. „Soso, aha“, brumme ich. Das sei die wahnhafte Überzeugung, körperlich defekt und ästhetisch deviant zu sein, sagt Franz. Realistisch betrachtet oktroyiere die kapitalistische Verwertungslogik den Damen, sie seien zu feist – und zwar alle. „Ich bin erleichtert, dass ich objektiv betrachtet tipptopp aussehe“, antworte ich und mache mir den Knopf der letzten Hose auf, die mir noch passt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit haben zwei neue Biere unseren Tisch und unsere Schlünde erreicht. Von außen gesehen sei es ein Akt des Widerstandes gegen das Schweinesystem, sich zu berauschen, sagt Franz nach einer Pause. „Das habe ich irgendwo schon einmal gehört“, meine ich. Nein, in Wahrheit seien wir ja schon so gleichgeschaltet, dass wir untertags willenlose Rädchen in der großen Maschine seien und abends unsere Rest-Resistenz durch televisionäre Konsumation kulturimperialistischer fiktionaler Machwerke im Keim erstickt würde. „Ja eh“, ächze ich, denn Franz kommt beim dritten Bier stets auf diese Ansicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich denn jetzt wirklich für die „Streifzüge“ schreiben wolle, sagt Franz schließlich. „Keine Ahnung, ich denk’ mir irgendwas aus“, sage ich und Franz sagt: „Echt?“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-584730952466125277?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/584730952466125277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=584730952466125277' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/584730952466125277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/584730952466125277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2011/05/in-echt-ist-keine-frau-dick.html' title='In Echt ist keine Frau dick'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-8701082013926192153</id><published>2011-04-07T01:44:00.001-07:00</published><updated>2011-04-07T01:44:54.555-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interesse'/><title type='text'>Sicherheit – auch an den stärkeren Tagen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Immer wenn sie mir entgegenkommen, sticht’s in meinem Herzen. In Linz werden sie ungern geduldet, in ihren roten Uniformimitaten und in ihrem sehr festen Schuhwerk. Und so kommt es, dass sich die neuen Stadtwachen mit misstrauischem Blick und nur zu zweit durch die Stadt wagen. Nachvollziehbar. Da schaut ein Migrant aufsässig, dort zischt ein Gutmensch, hier lässt ein Kleinkind das Eisstanitzel auf den Boden fallen. Dabei sieht es eh schon so aus in Linz! Wissen denn die Menschen nicht, dass Unordnung auch das Ende der Sicherheit bedeutet? Heute ist es nur Speiseeis, aber morgen fallen vielleicht schon die Werte des Abendlandes zu Boden!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich, die ich immer schon auf der Seite der Schwachen und Missachteten stand, halte den Sicherheitswächtern zu. Die anderen Passantinnen sollen sehen, dass das Menschen mit gutem Willen sind. Oft und bewusst wende ich mich mit Anliegen an sie. Etwa wenn allzu kurze Lederhosen und offene Dirndlblusen meine ästhetischen Gefühle schmähen. Oder wenn Menschen, die in Naturkatastrophen Gottes Strafe sehen, meine religiösen Gefühle verletzen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem der Sicherheitsdienst eine Erfindung jener ist, die sich mit Volksverunsicherung auskennen, wähne ich mich hier an der richtigen Adresse. Doch ich scheine zu irren. „Verzeihung, darf ich ein Stück des Weges mitgehen? Ich fühle mich heute besonders unsicher“, fragte ich jüngst ein Ordnungspaar. „Wohin wollen Sie denn?“ „Nur nicht alleine sein in diesen Zeiten! Ich weiß, dass wir unsere innere Sicherheit unrettbar verloren haben, aber im Lichte ihres Eifers sucht es sich zumindest leichter!“ rief ich noch, aber da waren mir die Rotjacken schon eilenden Fußes entwichen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-8701082013926192153?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/8701082013926192153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=8701082013926192153' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8701082013926192153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8701082013926192153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2011/04/sicherheit-auch-den-starkeren-tagen.html' title='Sicherheit – auch an den stärkeren Tagen'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-7251720973599056388</id><published>2011-01-20T05:43:00.000-08:00</published><updated>2011-01-20T05:45:12.213-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interesse'/><title type='text'>Prämien statt Tsunami</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Das Kirchenvolk wandert ab. Man spricht von einer Austrittswelle, aber es wäre die Rede von einem Austritts-Tsunami auch nicht übertrieben. Wäre ich Kardinal Schönborns PR-Beraterin, hätte ich ihm empfohlen, den Vergleich mit den Austritten zu NS-Zeiten nicht selbst zu bringen, sondern das den geifernden Medien zu überlassen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Mich beunruhigt dieses Scheiden der Lämmer. Ja wirklich! Vielleicht, weil ich ein nostalgisches Gemüt habe. Darum will ich jetzt so tun, als sei ich des Kardinals Richelieu.&lt;br /&gt;Der katholische Mitgliederschwund ließe sich meines Erachtens durch zwei sehr einfache Taktiken stoppen. Erstens muss sich die Kirche wieder mehr auf ihre Unique Selling Proposition konzentrieren. Was macht das Unternehmen Jesus einzigartig? Das Heilsversprechen! Hoffnung wird nie unmodern. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Der postmoderne Mensch ist leider gieriger geworden. Als ich einst bei einer Zeitung arbeitete, kündigten etliche langjährige Abonnenten. Weniger weil sie unzufrieden waren, sondern weil sie keine Geschenke für ihre Treue bekommen hatten. „Das ist so was von ungerecht!“ riefen sie mit vor Ungerechtigkeit bibberndem Kinn ins Telefon. „Die neuen Abonnenten bekommen die Vignette und ich schaue durch die Finger!“ Kundenbindung lautet das Stichwort. Zudem hapert es seit dem Ende der Missionierung bei der Anwerbung neuer Mitglieder. Wie wär’s mit einer Prämie? Beim Alpenverein bekomme ich dafür drei tolle Wanderkarten. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Warum also nicht neuen Mitgliedern eine schöne Urkunde mit der christlichen Erlösungslehre überreichen, Anwerbern einen Hotelgutschein als Domeremit, langjährigen Kirchgängern eine handgeschnitzte Marienstatue? Und ungefragten Ratgeberinnen eine kleine Aufwandsentschädigung und das Seelenheil?&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-7251720973599056388?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/7251720973599056388/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=7251720973599056388' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7251720973599056388'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7251720973599056388'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2011/01/pramien-statt-tsunami.html' title='Prämien statt Tsunami'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-71866560202471619</id><published>2010-10-29T07:26:00.000-07:00</published><updated>2010-10-29T07:30:28.427-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interesse'/><title type='text'>Freunde 2.0: Warum noch reden?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Frizi postet auf Facebook, dass in zwei Stunden im Volksgarten gegen die Kürzungen im Sozialbereich demonstriert wird. Ich erkläre mich sofort solidarisch und versehe ihren Aufruf mit einem flammenden „Gefällt mir“. Leider kann ich selbst nicht hingehen, da ich wegen eines zu schreibenden Textmeeres zu Kürzungen im eigenen Sozialbereich gezwungen bin. Deswegen gönne ich mir keinen Kaffee mit Anna, kein Bier mit Franz und schreibe ihnen das schnell in einem Mail mit jeweils 2342 Zeichen, aber mit dem auf 21 Zeichen zusammenfassbaren Inhalt „Ich kann nicht kommen!“ &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Dann öffne ich beherzt den Ordner mit den Kolumnen, lege ein neues Dokument an und schreibe… nichts, weil Franz zurückmailt, dass aber heute der Kurt auch käme. Ich antworte ihm gleich – schließlich muss ich mich nachher konzentrieren – dass ich nicht kann, weil ich eine Kolumne über die Freundschaft in Zeiten ihrer virtuellen Reproduzierbarkeit schreiben soll. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich mache das Dokument wieder auf und beginne zu tippen: „Die Fritzi postet“, aber weiter komme ich nicht, denn Anna mailt, dass sie mich zwar gerne getroffen hätte, aber eh auch viel zu tun hat. Und übrigens hat die Kathi einen Neuen. Gibt’s doch nicht, welchen denn, antworte ich. Und dem Franz, der wissen will, was ich mit „virtueller Reproduzierbarkeit“ meine, das verstünde ja niemand, ich solle das Schreiben zugunsten des Bieres bleiben lassen. „Franz, das ist wichtig, denn die Jugend verinselt im Meer des WWW“, erkläre ich, während ich von Anna erfahre, dass sie selbst nichts Genaueres über Kathi weiß, weil ihr der Peter gemailt hat, dass sie einen neuen hat. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und dann schreibt der Franz, dass ich ins Beisl kommen soll, und zwar sofort. Wieso, schreib ich. Und er: DARUM! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-71866560202471619?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/71866560202471619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=71866560202471619' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/71866560202471619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/71866560202471619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2010/10/freunde-20-warum-noch-reden.html' title='Freunde 2.0: Warum noch reden?'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-7129207034821626367</id><published>2010-08-05T01:18:00.000-07:00</published><updated>2010-08-05T01:20:57.852-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Streifzüge'/><title type='text'>L’etat et moi - Nordkorea rülpst vom Balkon</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Meine Kolumne für die &lt;a href="http://www.streifzuege.org/"&gt;"Streifzüge"&lt;/a&gt; zum Thema "Staat"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Staat und ich – geht’s vielleicht eine Nummer kleiner? Ich meine, beides ist thematisch etwa so breit wie Russland oder ein Nachmittag im Zahnarztzimmer. Aber weil ich die Streifzüge so innig leiden mag, werfe ich flugs die stotternde Assoziationsmaschine an. Erstes kopfinternes Browse-Ergebnis: meine Beziehung zu Vater Staat. Hier ein paar vulgärpsychologische Weisheiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Väter nerven spätestens ab der Pubertät, das ist in ihrem ontologischen Bauplan so vorgesehen. Die Kinder trotzen analog. Müssen sie gehorchen, maulen sie wegen der autoritären Gewalt. Geschieht ihnen Böses, jaulen sie wegen der verletzten Sorgfaltspflicht. Der Vater hat es nicht leicht mit seinen Kindern und sie nicht mit ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, ein Vater ist notwendig, das verbindet den staatlichen mit dem leibhaftigen. Ohne strengen Staat ist der Mensch dem Menschen Wolf und ohne väterliche Intervention hätte ich meine kleine Schwester damals am Marterpfahl den Ameisen ausgeliefert. Das täte mir heute leid, denn sie hat sich mittlerweile zu einer recht netten Person zusammengewachsen. Dennoch habe ich mich weitestgehend den Anweisungen meines Vaters entzogen. Ich wünschte, das gelänge auf staatlicher Ebene genauso leicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Mitgliedschaft im Staat basiert auf zufälligen Kriterien. Und sie geniert mich. Angesichts des törichten Treibens beim Staatsopernball möchte mein Antlitz alljährlich glühen wie ein bulgarischer Reaktor, wenn es mir nicht schon lange zu blöd wäre. Ein Land, dessen Identifikationsangebot zu guten Teilen aus weißen trippelnden Rössern, kalkhaltigen Gesteinsanhäufungen, picksüßer Kräuterbrause und galligen Marzipankugeln aus dem multinationalen Kraft-Konzern besteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin: besser als Bürgerin von Folterstaaten mit affig ausstaffierten Diktatoren zu sein. Es wäre mir echt peinlich, Nordkoreanerin zu sein. Und Gaddafis Frisur, hören Sie mir doch auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber: Echte Liebe kann auch im Negativvergleich nicht aufkommen. Ich mag meinen echten Vater doch nicht auch nur deswegen, weil die Nachbarskinder einen solchen hatten, der täglich im Feinripp vom Balkon rülpste. Ich kann die autoritäre Führungsschwäche meines Staates einfach nicht leiden. Wohl nicht von ungefähr klingt sein Name in meinem Dialekt wie der Befehl, den Mund zu halten. „Sei stad!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So. In der Zwischenzeit sehe ich bei der thematischen Wanderung schon fast Wladiwostok und der Zahnarzt wischt mir schon die letzten Tränen von der Backe. Es folgt nur noch mein Fazit für die künftige Praxis: Ich nehme mir vor, weiterhin so wenig zu verdienen, dass ich Vater Staat nicht mit meiner Einkommenssteuer fördere. Muss mir halt dann der Papa bei Gelegenheit einen Zwanziger zustecken. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-7129207034821626367?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/7129207034821626367/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=7129207034821626367' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7129207034821626367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7129207034821626367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2010/08/letat-et-moi-nordkorea-rulpst-vom.html' title='L’etat et moi - Nordkorea rülpst vom Balkon'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-4074346596371820312</id><published>2010-04-15T00:28:00.000-07:00</published><updated>2010-04-15T00:37:36.955-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Leistungsscheues Kittelvolk</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/S8bAUHg5XFI/AAAAAAAADAY/55vRQRNfmkU/s1600/coal+arbeit.jpg"&gt;&lt;img style="MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 137px; FLOAT: left; HEIGHT: 183px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5460263050080246866" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/S8bAUHg5XFI/AAAAAAAADAY/55vRQRNfmkU/s320/coal+arbeit.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;Bei Einsteins Relativitätstheorie geht’s irgendwie um Raum und Zeit. Wie 94,3 Prozent der Restwelt habe ich keine Ahnung, ich möchte trotzdem vorschlagen, in die Gleichung den Faktor Arbeit einzusetzen. Nicht die physikalische, denn dann könnte ich dem Finanzamt „W = F . s“ als Einkunftsquelle angeben. Man hielte mich für eine ordentliche Schelmin.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Es geht aber um die rätselhafte Welt der Erwerbsarbeit. Was die wert ist, bestimmen wunderliche Menschen und Kriterien. Ich steige da nicht ganz durch. Hängt das vom Längengrad, von der Witterung, vom Koeffizienten der Ohrläppchengröße und der Nasenwurzellänge des Arbeitgebers ab? Nichts Genaueres weiß man nicht! &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Erste Ergebnisse meiner Forschungen deuten darauf hin, dass ein Y-Chromosom den Wert der Arbeit steigert. Anders ist es nicht zu erklären, warum eine Frau für die gleiche Leistung weniger bekommt als ein Mann. Möglicherweise bewirkt die Genetik auch, dass die meisten Frauen bevorzugt gesellschaftlich völlig unwichtige Tätigkeiten verrichten, wie etwa Kindererziehung oder Alten- und Krankenpflege. Viele verweigern sich der Leistungsträgerschaft in Form von Spekulationsgeschäften und Rüstungsexport. Dabei bilden diese Berufe doch das Rückgrat unserer Gesellschaft. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;So betrachtet ist es würdig und recht, wenn im oö. Herzblatt ein Wirtschaftsjournalist, dem die Gattin Kinder und Haus betreut, das Kittelvolk durch die Blume der Leistungsunwilligkeit zeiht. Sollen sie doch überhaupt zuhause bleiben, das senkt die Arbeitslosenquote!&lt;br /&gt;Ich werde das jetzt so machen. Das Kolumnenschreiben ist auch nicht gut für den Teint. Ich könnte mich ja vom Arbeitsmarkt wegheiraten lassen und zuhause mit der Brennnesselsuppe auf meinen Brotherrn warten. Angebote bitte in den Kommentarteil.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-4074346596371820312?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/4074346596371820312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=4074346596371820312' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4074346596371820312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4074346596371820312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2010/04/leistungsscheues-kittelvolk.html' title='Leistungsscheues Kittelvolk'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/S8bAUHg5XFI/AAAAAAAADAY/55vRQRNfmkU/s72-c/coal+arbeit.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5472248453926207430</id><published>2010-03-30T02:52:00.000-07:00</published><updated>2010-03-30T02:53:39.017-07:00</updated><title type='text'>Freunde 2.0: Segensreiche Entleiblichung der Interaktion</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Für "Streifzüge 48":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freunde sind das Salz in der Ursuppe des Lebens. Ohne meine Freunde wüsste ich nicht, dass meine Frisur an einen totgefahrenen Frosch gemahnt. Dass Tschäcki Lugners Neuer im Sternzeichen und vom Gesicht her Ratte ist. Dass meine Hose backbords auch schon mal loser gesessen hat. Dass weibliche Frettchen an Östrogenvergiftung verenden, wenn ihnen in der Brunftzeit kein Fretterich sexuell beiwohnt. Dass meine Kolumnen früher viel pfiffiger waren. Trotz dieser mit Dank kaum aufzuwiegenden informativen Liebesdienste in der Vergangenheit sehe ich meine Freunde immer weniger. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Nullerjahre haben uns nämlich eine eminente Entleiblichung der Freundschaft beschert. Trefflich lässt sich über Facebook spotten oder in Bedenken ob der Verlotterung echter, gelebter Intersubjektivität verfallen. Doch dank „FB“ muss ich nicht mehr aus der Wohnung, wenn ich wissen will, was KathiKevinMarcelFranz gerade umtreibt. Da spare ich mir allerlei Unbill, vom falschen Outfit bis zum Tritt in Hundekot. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Eine wunderliche Wendung ist auch die Intimisierung der Einblicke. Unter vier Augen hätten mir meine gschamigen Kumpanen nie gestanden, dass sie einen neuen Freund/ den alten in den Wind geschossen/ihre lesbische Freundin geheiratet/das Geschlecht gewechselt haben. Auf Facebook habe ich tatsächlich all das und noch viel mehr erfahren. Im Internet können meine Freunde ihrem Bekenntnisdrang nachgehen, ohne durch gerunzelte Stirnen und Reaktionen wie „Aber der alte war doch noch ganz gut“ behelligt zu werden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Heute habe ich 279 digitale Freunde. Früher hatte ich analog so viele Menschen nicht einmal gekannt. Gut, dass die auch nicht mehr so oft außer Haus gehen. Man stelle sich vor, ich gäbe eine Geselligkeit und alle kämen. Da wäre der Kühlschrank ratzfatz leergefressen, Mägen knurrten, Prügeleien entstünden im Unterzucker. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ein immenser Vorteil besteht auch im Hygienischen. Was man sich bei der realen Interaktion alles holen kann! Von bösen Blicken über ungeplante Schwangerschaften bis zum Schnupfenvirus. Da doch lieber nur ein Virus auf dem Computer. Von den Einsparungspotenzialen im kränkelnden Gesundheitsbereich ganz zu schweigen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nachteilig könnte freilich das Fehlen echter sozialer Kontrolle sein – einst die Kernkompetenz privater Human Ressources. Schon heute wirkt sich das amikale Ausbleiben negativ auf vieler Menschen Wohnungsreinlichkeit aus. Auf den Sitzgelegenheiten sedimentieren sich Zettel, Zeitungen und Zigarettenschachteln ab. In den Ecken tollen die Staubmäuse mit den Silberfischen umher. Unschön. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Damit die Kemenate sich nicht schleichend anhand von Kleingetier und Raviolidosen in eine Mülldeponie verwandelt, empfiehlt es sich dringend, ab und zu echte Menschen hereinzubitten. Es müssen ja nicht die engsten Freunde sein, denn das sind oft die strengsten. Man kann durchaus einmal den Rauchfangkehrer oder einen Zeugen Jehovas einlassen und an deren Miene ablesen, ob es sie schon ekelt. Gelingt die Übung, kann man einander später bestimmt auf Facebook noch näher kommen und sich über das Paarungsverhalten von Nagetieren austauschen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5472248453926207430?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5472248453926207430/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5472248453926207430' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5472248453926207430'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5472248453926207430'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2010/03/freunde-20-segensreiche-entleiblichung.html' title='Freunde 2.0: Segensreiche Entleiblichung der Interaktion'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-4935747529177903971</id><published>2010-03-10T07:46:00.000-08:00</published><updated>2010-03-10T07:57:41.466-08:00</updated><title type='text'>Pressestimmen zu "Lebensbeichte einer Tugendterroristin"</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;"Meindl, wenn ich Sie noch einmal dabei erwische, während der Arbeitszeit zu bloggen, dann haue ich Sie hochkant raus!" &lt;em&gt;Gerald Mandlbauer, OÖN&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;"Die Autorin verfügt offensichtlich über zuviel Tagesfreizeit." &lt;em&gt;Hubert Gsengstbratl, Volkstümlicher Beobachter&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Naja." &lt;em&gt;Knaus Lüchtern, die Falte&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;"Einmal noch, Meindl!" &lt;em&gt;Gerald Mandlbauer, OÖN&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;"Das bisschen, das man liest, kann man sich zur Not bekanntlich selber schreiben, darin liegt übrigens das Hauptverdienst vieler Blogger, sie halten sich dank ihrer Blogs, dieser elektrischen Poesiealben, lobenswerterweise vom Journalismus fern." &lt;em&gt;Armin Thurnher, Der Falter&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Jetzt reicht's!" &lt;em&gt;Gerald Mandlbauer, OÖN&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-4935747529177903971?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/4935747529177903971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=4935747529177903971' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4935747529177903971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4935747529177903971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2010/03/pressestimmen-zu-lebensbeichte-einer.html' title='Pressestimmen zu &quot;Lebensbeichte einer Tugendterroristin&quot;'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2888223095592979916</id><published>2010-01-21T04:27:00.000-08:00</published><updated>2010-01-29T04:28:59.756-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interesse'/><title type='text'>Eine Hypo-These</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Jüngst war ich zu einer Abendgeselligkeit geladen und suchte eine kleine Aufmerksamkeit für die Gastgeberin. Blümchen sind ja heute politisch nicht mehr korrekt, da ihnen Chemikalien und der Schweiß gepeinigter Tagelöhner anhaften. Also ging ich los, um die Hypo Alpe Adria zu kaufen, denn ich war am Monatsende finanziell schon etwas klamm. Die Kärntner Bank ging um einen Euro her, das konnte ich mir gerade noch leisten. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Groß dann der Ärger, als ich sah, dass mir Österreich diese Okkasion vor der Nase weggeschnappt hatte. Ich grollte und kaufte schließlich Schokobananen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ähnliches war mir ja schon vor Weihnachten passiert, als ich meiner Mutti Island kaufen wollte. Auch hier hatte sich der Staat ungut eingemischt und das Schnäppchen verhindert. So geht’s uns kleinen Menschen auf der Straße immer, wenn wir uns mit unserem mühsam zusammenverdienten Geld was Schönes kaufen wollen. Das Beste kriegen die großen Tiere. Uns drängt die Regierung, unhandliche Trümmer wie hässliche Geländewagen oder staubanfällige Flachbildfernseher zu kaufen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich beschloss, meinem Unmut Luft zu machen und schrieb dem Finanzminister per Krone-Leserbrief, dass ich die Hypo gerne hätte. Ich würde mir dann damit selbst einen Kredit zwecks Ankurbelung der Automobilwirtschaft gewähren. Das alte Auto ist nämlich sowieso schon dreckig. Bevor ich das wasche, könnte ich mir ja ein neues, viel umweltfreundlicheres kaufen. Im Gegenzug dürfe Pröll dann bei mir sein soziales Transferkonto eröffnen. Ohne Kontoführungsgebühren – so großzügig wollte ich sein. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Aber typisch, die da oben hören nicht auf Volkes Stimme. Sollen sie sich doch künftig ihre Krise selbst machen. Und wenn mich Frau Pröll einmal zur Soiree einladen sollte, bringe ich ihr Afghanistan ganz sicher nicht mit. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2888223095592979916?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2888223095592979916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2888223095592979916' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2888223095592979916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2888223095592979916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2010/01/eine-hypo-these.html' title='Eine Hypo-These'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5065903607565358789</id><published>2009-10-27T04:26:00.000-07:00</published><updated>2010-01-29T04:27:53.034-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Interesse'/><title type='text'>Kebabstand in Christenhand!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Neulich streunte ich durch eine oberösterreichische Messestadt. Da erfasste mein Blick ein bekanntes Gesicht inmitten einer Menschenanhäufung. Das gelang meinen unzulänglichen Sehwerkzeugen leicht, da das Gesicht unter einem blonden Haarschopf in zwei Metern Höhe thront. Was er denn da treibe? „Wir demonstrieren gegen Ausgrenzung und Rassismus!“ sagte mein Bekannter. Das habe er doch gar nicht not, wo er doch eh so groß und blond sei, meinte ich. Er ging daraufhin wortlos, aber kopfschüttelnd von dannen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich finde eine gesunde Abneigung gegen allzu Fremdes verständlich. Einer natürlichen Ordnung wohnt Ästhetik inne. Der Österreicher an sich hat nun eben einen käsigen Teint, blasses Haupthaar und eine ins Schwammige tendierende Façon. In der Wüste schaut das vielleicht unpassend aus, im Bierzelt nicht. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wie gerne würde auch ich leiblich das lieblich’ Vaterland repräsentieren! Doch ungünstige Partnerwahlen meiner Ahnen verwehren mir das. Gelblich ist die Haut, grün das Auge und mausbraun das Haar; nur das Schwammige hat sich durchgesetzt gegen das slawische Erbmaterial. Wussten die Altvorderen denn nicht, dass die Blumen des Bösen unter den Blusen der Böhmen stecken? &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das Unvölkische in mir wirkt sich leider auch unangenehm im Sozialverhalten aus. Schnitzl, Bratl und Gselchtes wollen mir nicht schmecken, die „deutsche“ Leitkultur nicht behagen. Ich schunkle einfach nicht gern, ich kann’s nicht ändern. Ich mag auch keine (solariums-)braunen Herrenmenschen, die in schlechtem Deutsch gegen Asylanten (griech. σῦλος) zetern. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der Leidensdruck wegen meiner Integrationsunfähigkeit ist natürlich enorm, das können sie sich angesichts jüngerer Entwicklungen vorstellen. Ich gehe jetzt Frustessen zum Kebabstand. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5065903607565358789?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5065903607565358789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5065903607565358789' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5065903607565358789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5065903607565358789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/10/kebabstand-in-christenhand.html' title='Kebabstand in Christenhand!'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-8239216508840262224</id><published>2009-09-21T04:24:00.001-07:00</published><updated>2010-01-29T04:26:31.643-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Streifzüge'/><title type='text'>Büro 2.0: Vom Wohnen in der Legebatterie</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Diese Kolumne ist nur zwei Meter von meinem Bett entfernt entstanden, ich trage sogar noch das Nachthemd. Schön, wenn man das prickelnd findet – der Kollateralnutzen einer Misere. Wer will denn schon seine Haut auf dem Arbeitsmarkt dafür verkaufen, um ebendas in einem größeren Raum zu erledigen? Außerdem muss sich noch vor der Büromiete zumindest jene für die Wohnung ausgehen. Fakt ist, dass die Schreibarbeit in einer Festanstellung nicht glücklich macht. Fakt ist, dass die Schreibarbeit ohne Festanstellung nicht reich macht. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Also haut man sich einen Arbeitsbereich in der ohnehin nicht eben quadratmeterstarken eigenen Bleibe heraus. Psychohygieniker wiegen an dieser Stelle wegen des Ineinsfallens aller wichtigen Lebenseinrichtungen – Arbeit, Liebe, Schlaf und Steuererklärung – besorgt ihre Häupter. Und zu was? Zu Unrecht! &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wer weniger arbeitet, kann länger im Bett liegen. Leistung lohnt sich doch ohnehin nur noch punktuell. Wer auf Abruf im Bett auf der Lauer liegt, jederzeit telefonisch erreichbar und bereit zum Sprung auf den Bürosessel, kann für seinen Auftraggeber das Optimum aus der eigenen Arbeitskraft herausholen. Wer die Anfahrtswege zur Arbeitsstelle auf das In-die-Hausschuhe-Fahren reduziert, agiert nicht nur CO²-neutral, sondern fixkostenideal. Die raumzeitliche Entgrenzung von Arbeit und Privatleben hilft beim Honorar-Dumping und sichert weitere Aufträge. Kein anderer Freelancer ist sonst so blöd: meine Unique Selling Prosti… pardon: Proposition. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der Überdruss an den – ohnehin nicht eigenen – vier Wänden ist im Vergleich zu Schulden oder den Mühen der Organisation einer Generalrevolution das geringere Übel. Und wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen, ich muss mein Büro saugen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-8239216508840262224?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/8239216508840262224/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=8239216508840262224' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8239216508840262224'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8239216508840262224'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/09/buro-20-vom-wohnen-in-der-legebatterie.html' title='Büro 2.0: Vom Wohnen in der Legebatterie'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-49378648841086559</id><published>2009-07-07T07:34:00.000-07:00</published><updated>2009-07-07T07:35:28.864-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Die Apokalypse aus der Hängematte</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Glaubt man Leistungsträgern, droht der Welt durch die Einführung der Grundsicherung mindestens der Untergang, wenn nicht Schlimmeres. Am Ende stürben wir aus, wie die Pandas, die zu faul für alles sind. Was den Menschen vom Faultier unterscheide, sei die Leistungswilligkeit. Stopfe ihm Vater Staat – ein notorisch schlechter Manager – das Geld hinten und vorne hinein, verfalle er doch sofort in eine freizeitorientierte Schonhaltung. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Schade, läge es sich in der sozialen Hängematte nicht nur sommers so fein. Doch den Leaders und Chefs wollen wir glauben, denn sie sind gewiss ehrenwerte Männer. „Die würden keine Anreize mehr haben!“ flehen die Unternehmensberater, bevor sie mit ihrem SUV zum Wochenendhaus jetten, das sie sich damit finanziert haben, dass sie Firmen dabei geholfen haben, Personal freizusetzen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;So verbietet die Angst vor Staatsbankrott und Apokalypse die Einführung der Existenzsicherung. Gut so, denn der Gang zu Sozialamt und AMS fördert das Survival of the Fittest. Die Unterschichten würden doch außerdem das ganze schöne Geld, das leistungswillige Steuerzahler erwirtschaftet haben, in Socken und unter Matratzen stopfen. Wer soll dann noch einkaufen und die Konjunktur hochjazzen?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nehmen Sie die Mutter dieser Zeilen als abschreckendes Beispiel. Sobald ich 1750 Zeichen in die Tasten geklopft habe, lasse ich die Wirtschaft verkümmern und lege mich in eine Hängematte. Anstatt weiterzuwerken und mir einen Flusenrasierer, einen Flachbrustfernseher oder die siebten Paar Pradastieferl zu kaufen. Mit einer Grundsicherung würde ich gar nichts mehr tun, möglicherweise nicht einmal noch Kolumnen schreiben. Ob das ein Fluch oder ein Segen wäre, darüber dürfen Sie nun still für sich entscheiden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-49378648841086559?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/49378648841086559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=49378648841086559' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/49378648841086559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/49378648841086559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/07/die-apokalypse-aus-der-hangematte.html' title='Die Apokalypse aus der Hängematte'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2399533290323144776</id><published>2009-07-04T04:10:00.000-07:00</published><updated>2009-07-04T04:12:35.041-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Die blauen Eier des Trauerschnäppers: Was Menschen mit Vögeln verbindet</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wird der Mensch sich selbst zum Rätsel, spechtle er die Tierwelt aus. Besondere Einsichten gewinnt, wer sich Vögeln widmet. Hier bietet sich der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) aus der Familie der Schmätzer an. Der gefiederte Freund hat nämlich ein Faible für blaue Eier. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Sie in der Farbe zu legen, ist für Mutti Schnäpper auf den ersten Blick eine kraftraubende, evolutionär sinnlose Verschwendung. Der Trauerschnappvater jedoch weiß die Plage zu würdigen und hilft bei der Brutpflege, je blauer desto eifriger. Der Vögelkundler schließt: Der männliche Eispender erachtet das Signal der Vogelmutter (sinngemäß: „Hilf mir mit den Kindern, du Ei!“) als vertrauenswürdig, weil sie sich für die Bläue der gemeinsamen Brut einiges angetan hat. Vergeudung ist also sinnvoll. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Diese Handicap-Theorie ist das Gegenteil zur Sackgassentheorie, nach der etwa törichte Pfauenfrauen ihre Spezies in eine evolutionäre Sackgasse getrieben haben sollen, indem sie es nur mit Artgenossen mit großen Schwanzfedern getrieben hätten. Richtig aber ist: Blaue bzw. große Dinge – großes Vertrauen. Und Vertrauen ist das Mistbeet der Liebe. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle reichen einander Ornithologen und Psychologen jauchzend die Hände. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die blauen Eier sind dem Menschen blondes Haar. Es tritt in der Regel mit mangelnder Hautpigmentierung auf. Legen sich männliche oder weibliche Blondinen in den Zeiten der Klimaerwärmung trotzdem auf den Freibadgrill, signalisieren sie mit ihrer verschmorten Haut potenziellen Ei- oder Samenspendern, dass sie an die große Liebe glauben. Der Erfolg gibt den blonden Bestsellern auf dem Markt der Geschlechter Recht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2399533290323144776?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2399533290323144776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2399533290323144776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2399533290323144776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2399533290323144776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/07/die-blauen-eier-des-trauerschnappers.html' title='Die blauen Eier des Trauerschnäppers: Was Menschen mit Vögeln verbindet'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-7114172217315840714</id><published>2009-01-20T02:29:00.000-08:00</published><updated>2009-03-26T06:35:28.465-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der alte Mann spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Sex und Chemie</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenn nicht mehr direkt, dann halt indirekt auf der Satireseite: Die Frauenkontrollgruppe eures Vertrauens empfiehlt die Lektüre dieses Artikels. Bestens geeignet zur Exkulpation sexueller Verfehlungen ergo hochamoralisch: &lt;a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/satire/art14067,95505"&gt;http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/satire/art14067,95505&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-7114172217315840714?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/7114172217315840714/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=7114172217315840714' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7114172217315840714'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7114172217315840714'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/01/sex-und-chemie.html' title='Sex und Chemie'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-4296056177580263816</id><published>2009-01-12T02:31:00.000-08:00</published><updated>2009-01-12T02:38:15.950-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der alte Mann spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Erotik im Alltag</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Hier ein kleiner Sidekick zum Ex-Satirekollegen Button, der unser aller Beziehungsleben rettet, indem er von himmelblauen, langen Feinrippunterflaks abrät: &lt;a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/satire/art14067,92219"&gt;http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/satire/art14067,92219&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Dem Schlussplädoyer widerspreche ich: Es kommt aufs Gebein und das Auge der Betrachterin an.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-4296056177580263816?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/4296056177580263816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=4296056177580263816' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4296056177580263816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4296056177580263816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/01/erotik-im-alltag.html' title='Erotik im Alltag'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2845615961705108400</id><published>2009-01-05T02:54:00.000-08:00</published><updated>2009-01-05T02:56:19.744-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Jetzt ist Schluss mit Lustig!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SVYZMx40BzI/AAAAAAAABvg/6q1jTP2V68Y/s1600-h/Domina.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284438920106608434" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 124px; CURSOR: hand; HEIGHT: 90px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SVYZMx40BzI/AAAAAAAABvg/6q1jTP2V68Y/s320/Domina.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Vom Ende der Jugend-Tyrannei&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Nicht-Hacklerregelung als Erlösung für Prekariat und Wirtschaft&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Sie müssen jetzt ganz stark sein: Es ist vorbei. Jaja, das Jahr auch. Doch nicht nur 2008 legt sich auf den Elefantenfriedhof zum Sterben, sondern auch die Domin(ik)a, mein alt gewordenes Ego.&lt;br /&gt;Weil, es ist Folgendes: Nach einem Jahr nervenaufreibenden Kolumnierens und Dominierens ist Schluss. Die Strenge hat mich müde gemacht. Graue Haare entsprossen meinem Haupt und haben mich für die Zielgruppe „Junge Menschen mit Brüsten“ disqualifiziert. Wenn die Zeit gekommen ist, muss frau loslassen können und Jüngeren ihren Platz einräumen. Ich wechsle vom Prekariat volley in die Frühpension.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das ist - ganz nebenbei bemerkt - mein Problemlösungsangebot für die globale Wirtschaftsmalaise. Schickt die Generation 700 Euro doch einfach ins Ausgedinge. Dann ist Ruhe und die überqualifizierten und unterbezahlten Jungakademiker müssen keine Molotow-Cocktails mehr werfen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Freilich habe ich schon in der Sandkiste vom Peitschenknallen geträumt. Da ich der Verschriftlichung meiner Machtgelüste noch nicht mächtig war, herrschte ich bis zum Erwerb des ABCs mit physischer Gewalt über das Kindergartenvolk. Soviel ganz nebenbei weg zum friedensstiftenden Segen der Literatur.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Fürderhin konzentriere ich mich wieder verstärkt auf meine Kernkompetenzen. Aus dem Fenster schauen, Kaffee trinken, Hund streicheln, auf die Einführung der Grundsicherung warten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Am Ende folge ich damit auch noch neuesten Medien- und Klimarettungs-Trends: Für meinen Predigtdienst im Internet müssen Sie in Zukunft nichts (in Worten: 0,- Euro) bezahlen! Für meine Worte darf kein Baum mehr sterben! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2845615961705108400?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2845615961705108400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2845615961705108400' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2845615961705108400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2845615961705108400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2009/01/jetzt-ist-schluss-mit-lustig.html' title='Jetzt ist Schluss mit Lustig!'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SVYZMx40BzI/AAAAAAAABvg/6q1jTP2V68Y/s72-c/Domina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-1436335722013147017</id><published>2008-12-12T08:32:00.000-08:00</published><updated>2008-12-12T08:35:00.459-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><title type='text'>Murmeltiere gegen den Kapitalismus</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SUKSZC8AhlI/AAAAAAAABt4/zMTeu8NjzI4/s1600-h/Domina.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5278942672214591058" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 124px; CURSOR: hand; HEIGHT: 90px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SUKSZC8AhlI/AAAAAAAABt4/zMTeu8NjzI4/s320/Domina.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;Schlechte Geschenke erhalten die Freundschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fürchte die Menschen, auch wenn sie Geschenke bringen. Sie sollten auch so fühlen, besonders in Zeiten wie diesen. Das aktuelle Geschenke-Hochrüsten unterstützt nur den mit Getöse implodierenden Kapitalismus. Versetzen wir ihm den Todesstoß durch Konsumverweigerung.&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Schlecht sind Präsente, die Geld kosten. Also um den Preis der eigenen Seele im Schweinesystem Erwerbstätigkeit erkauft sind. Das kann doch der liebende Mitmensch nicht wollen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohin aber mit der überschüssigen und anders schwer zu beweisenden Zuneigung? Rauschebart Marx, erklär’s dem Volk: Die Antwort liegt in der Rückeroberung der Produktionsmittel. Sie können es meinetwegen „basteln“ und "Blödsinn schenken" nennen. Das funktioniert nicht nur für Weihnachten, sondern auch für die Zeit nach der Wirtschafts-Apokalypse.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Als leuchtendes Beispiel mögen die funkelnden Augen einer mir näher bekannten Frau dienen: Die strenge Nichtraucherin hatte zu Weihnachten von ihren Töchtern einen Aschenbecher aus goldenem Salzteig in Hundehaufenform geschenkt bekommen. Etwas später bot ihr dies Anlass für einen Racheakt epischen Ausmaßes: Zum 30. Geburtstag schenkte sie einer der Delinquentinnen nichts anderes als ein billiges jodelndes Plastik-Mankei.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Man erzählt von einem großen Erstarken der Familienbande. „Ich habe starke Gefühle für dich – auch wenn’s die falschen sind!“ signalisieren Hundstrümmerl und Murmeltier.&lt;br /&gt;Es lebe die Liebe, Tod dem Kapitalismus! Meinem sozialen Umfeld sei an dieser Stelle ausgerichtet: Von mir gibt’s heuer nix, außer starke Gefühle (in welcher Form auch immer).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Email: meindldominika@yahoo.de&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-1436335722013147017?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/1436335722013147017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=1436335722013147017' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1436335722013147017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1436335722013147017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/12/murmeltiere-gegen-den-kapitalismus.html' title='Murmeltiere gegen den Kapitalismus'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SUKSZC8AhlI/AAAAAAAABt4/zMTeu8NjzI4/s72-c/Domina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-866498647429395910</id><published>2008-11-29T01:08:00.000-08:00</published><updated>2008-11-29T02:36:28.895-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der alte Mann spricht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><title type='text'>Pullover-Rätsel entschlüsselt?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Gastkolumnist Button erklärt:&lt;/em&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Die unterschiedlichen Verhaltensweisen von Frau und Mann sind Legion und vielfach beschrieben. Eine aber stellt uns Hobbygenderforscher immer noch vor ein Rätsel, über das wir nächtelang in der Eremitage des Vertrauens grübeln, bis der Messwein gar ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um das Ausziehen von Pullovern. Frauen rücken beidhändig das Bauchbündchen hoch, um sich dann das Bestrickte in einer komplizierten Verrenkung mit verschränkten Armen – einer minimalistischen Laokoon-Gruppe gleich – über den Kopf zu ziehen. Das erledigen sie blitzartig bei aufrechtem Stand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Männer hingegen beugen unseren Oberkörper, greifen mit einer Hand an den Rücken und häuten uns mehr, als wir uns ausziehen. Dies hat schon lange Ahnenreihen tadelnder Mütter hervorgebracht, die unermüdlich und erfolglos danach riefen, die Maschen doch zu schonen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es Meister Zufall so will, bot mir kürzlich eine &lt;a href="http://www.blogger.com/profile/12237738865207628471"&gt;weise Frau&lt;/a&gt; eine Erklärung für das unabänderliche Männerverhalten an: Soweit ich mich erinnere – es war schon ein wenig spät, und der Kamillentee hatte seine Wirkung entfaltet – meinte sie, der Mann zelebriere im Akt des Pulloverausziehens eine Art Unterwerfungsgeste. Das einhändige Greifen symbolisiere das Ablegen des alten Ritterschwerts samt Gurt. Zusammen mit der Verneigung sei somit eine Demutshaltung vor der Königin ersichtlich. Zudem schütze die Verbeugung die empfindlichen Teile des Mannes in der Körpermitte vor den blind er-gebenen Schergen der Regentin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaubte ihr kein Wort, nickte zum Abschied knapp, klinkte mein Handy in den Gürtel und ging hinaus in die Nacht, vielversprechenderen Abenteuern entgegen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-866498647429395910?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/866498647429395910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=866498647429395910' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/866498647429395910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/866498647429395910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/die-unterschiedlichen-verhaltensweisen.html' title='Pullover-Rätsel entschlüsselt?'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-6983559711098363494</id><published>2008-11-28T01:04:00.000-08:00</published><updated>2008-11-29T10:40:26.016-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Owa mid da Wäsch'! Vom Buckeln und Flüchten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/STEbUMBEEMI/AAAAAAAABso/2q47GK23YSI/s1600-h/Domina.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5274026672264581314" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 124px; CURSOR: hand; HEIGHT: 90px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/STEbUMBEEMI/AAAAAAAABso/2q47GK23YSI/s320/Domina.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Sag mir, wie du dich ausziehst, und ich sag’ dir, ob es sich auszahlt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geschehen Zeichen und Wunder – Satireonkel Button spricht mit den Frauen und streift en passant eines der letzten großen Mysterien zwischen den Erz-Antagonisten Mann und Frau. Er hat erforscht, warum sich ihre Choreographie der Textilentledigung so grundlegend unterscheidet. Wir erinnern uns: Frau kreuzt die Arme bäuchlings und lüpft, Mann fasst die Wäsche rücklings und rupft. Sie macht’s aufrecht, er buckelnd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht geschmeckt haben dürfte dem Freizeit-Geschlechterforscher die historische Herleitung der ästhetisch minderwertigen Männerversion. Zumal das Ausdempulloverwürgen der gebeugten Duldungsstarre vor Mächtigen entstammt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zufällig liegt mir rezente Forschungsliteratur[1] vor. Die männliche Demutshaltung dient in der Tat der Unterwerfung und gleichzeitig dem Schutz des Gemächts. Das Kittelvolk hingegen bleibt ungebeugt und senkt seinen Blick nicht. Denn so kann es sein Gegenüber – ein möglicher Feind, frau weiß ja nie – länger im Auge behalten und gegebenenfalls schnell enteilen. Deswegen knickst die Frau bei Hofe auch. Die kaprizierte Herrschaft kann jederzeit handanlegend maßregeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In postmodernen Zeiten können wir Frauen dadurch schneller erkennen, ob das Ausziehen unserer Oberbekleidung beim Gegenüber – ein möglicher Kindsvater, frau weiß ja nie – einen Fluchtimpuls auslöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rückschlüsse, ob ein Mann, der sich seiner Wäsche nach Frauenart entledigt, schwul, unbeugsam oder mit wenig Schützenswertem ausgestattet sei, sind mangels wissenschaftlicher Überprüfung einstweilen noch unzulässig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Forschungsberichte an: &lt;a href="mailto:meindldominika@yahoo.de"&gt;meindldominika@yahoo.de&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Kolumne ist auch &lt;a href="http://www.nachrichten.at/freizeit/art7,76566"&gt;hier &lt;/a&gt;nachzulesen.&lt;br /&gt;--------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;[1] Lamour, Uschi: „Wieso ist das so?“ In: Glamour, das Handtaschenrezensionmagazin. Hamburg: Nov. 2008&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-6983559711098363494?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/6983559711098363494/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=6983559711098363494' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/6983559711098363494'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/6983559711098363494'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/owa-mid-da-wsch-vom-buckeln-und-flchten.html' title='Owa mid da Wäsch&apos;! Vom Buckeln und Flüchten'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/STEbUMBEEMI/AAAAAAAABso/2q47GK23YSI/s72-c/Domina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-8823179711339541491</id><published>2008-11-16T12:10:00.000-08:00</published><updated>2008-11-17T10:18:53.517-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeit und Raum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Bestrickende Lösungen im faulen System</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;Wie Alte und Junge die Welt zurechtbasteln können&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Meinungselite sind wir bald mehr oder weniger arbeitslos. Das trifft Menschen mit echter Arbeit sicher schlimm. Denken wir aber auch an die Pensionisten und jene jungen Menschen, die sich ihre Arbeitsunlust durch schädlichen Konsumverzicht erkaufen. Jackpot-Frage: Was sollen sie tun mit der freien Zeit, mit diesem Feuer, in dem wir alle verbrennen?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Mein Vorschlag: Stricken für den Weltfrieden und die Versöhnung der Generationen. „Wie soll das denn funktionieren?“, mosern die Entscheidungsträger. Antwort: Eine stadtbekannte Müßiggängerin belauschte beim Flanieren mit der Bim jüngst folgenden Dialog zweier grauer Pantherinnen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;„Ich tu gern handarbeiten.“ Langes Schweigen.&lt;br /&gt;„Ja, das ist gut. Da vergeht viel Zeit.“ Noch längeres Schweigen.&lt;br /&gt;„Und man sieht, dass was weitergeht.“&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Großartiges Konzept! Es vergeht die Zeit, nicht der Mensch. Und am Ende hält er auch noch etwas in Händen.&lt;br /&gt;„Was soll mit all den Stoffbastelendprodukten geschehen, wenn die Grauen sich jetzt die Seele aus dem Leib stricken, weben und klöppeln?“ quaken die Opinionleader.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Genau hier erfolgt der Auftrag an die faulen Jungen: Geht hin und bastelt den Altvorderen Webshops für ihre Webteppiche! Gewandet euch zudem in geklöppelte Spitzencombinagen! Nutzt die stilbildende Macht der Jugend und macht Strick zum Schick!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere handgestrickte Schnapsideen hier bestellen: &lt;a href="mailto:meindldominika@yahoo.de" target="_blank"&gt;meindldominika@yahoo.de&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-8823179711339541491?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/8823179711339541491/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=8823179711339541491' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8823179711339541491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8823179711339541491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/bestrickende-lsungen-im-faulen-system.html' title='Bestrickende Lösungen im faulen System'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-1210671285634366566</id><published>2008-11-08T10:42:00.000-08:00</published><updated>2008-11-24T01:03:05.872-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Der alte Mann spricht'/><title type='text'>Warum mann den Herbst liebt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;em&gt;[Weil's es im Herkunftsblatt nicht mehr online gibt - hier die Worte des alten Mannes&lt;/em&gt;:]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kalt und glitschig modern die Blätter am Waldesgrund, die Ackerscholle fröstelt dem Winter entgegen, kurz: Der Altweibersommer hat sich verzupft und damit die letzte Chance des Jahres auf Outdoor-Aktivitäten der erotischen Art. Mann darf aufatmen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Mann glaubt es ja nicht, aber es gibt (nach ultraneuesten Studien aus vertrauenswürdigsten Quellen) gar nicht so wenige Frauen, die sich davon angezogen fühlen. Nicht erst seit Jürgen Drews Schnulze „Ein Bett im Kornfeld“ (1976) knistert so manche Lady beim Sonntagsspaziergang angesichts einer sonnengewärmten Kuhle in Mutters freier Natur.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Doch die Zeiten haben sich seither geändert. Nicht mehr der Rammler am Rein steht auf dem urbanen Markt der Partnerschaften auf dem Stockerl, sondern der sensible Urbane. Er, der einen lotionsgepflegten Designkörper unter seinem jederzeit emotionsbereiten Kopf trägt, wird doch nicht in Ährenhaufen hüpfen, wo ihn die Grannen schürfen. Genauso wird er die Sommerwiese meiden, wo im besten Fall die Allergene wüten und im schlimmsten des Bauern Adel noch an den Zecken haftet.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Tja, werte Kornfeld-Willige! Dies ist die lustlose Kehrseite jener Softskills, die vom Manne lange gefordert wurden und nun offen zu Tage treten. Er ist zum Weichling verkommen, der die Damen lieber in Daunen erkennt, als der Natur ebendort ihren Lauf zu lassen. Finden Sie sich entweder damit ab, oder weiten Sie den Vereinszweck von den „Wandervögeln“. Unseren Segen haben Sie. Zwischen Juni und September.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-1210671285634366566?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/1210671285634366566/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=1210671285634366566' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1210671285634366566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1210671285634366566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/warum-mann-den-herbst-liebt.html' title='Warum mann den Herbst liebt'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-3236754460041340279</id><published>2008-11-03T05:53:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T05:55:18.233-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><title type='text'>Die Kunst, stillos zu verarmen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Böse Börse. Schluckt einfach so aus einer schlechten Laune heraus 1400 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;Angeblich soll’s der kleine Mann auf der Straße zahlen. Da fühle ich mich als mittelkleine Frau auf der Couch aber auch angesprochen. Jetzt warte ich stündlich auf das Eintreffen einer Rechnung über 208,955223884 Dollar, die ich und Sie anderen 6,7 Milliarden Menschen jeweils zahlen müssen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich nehme meine Verantwortung ernst. Als erste Reaktion habe ich gleich die Kurzarbeit eingeführt. Was vielleicht wenig bringen mag, angesichts meiner Profession als Freiberuflerin mit starker Neigung zur freizeitorientierten Schonhaltung. Deswegen schnüre ich noch ein Maßnahmenpaket. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zum einen investiere ich antizyklisch in die Wirtschaft. Also in die Gastwirtschaft. Konjunkturbelebung durch Konsum, und sei es Hopfentee. Ich verspreche mir Großes (und damit meine ich nicht nur meinen Bierbauch). Zum anderen wird aber auch ausgabenseitig gespart. Schluss mit protzigen Statussymbolen! Lieber wieder öfter mit Vaters Kombi fahren. Der geht tadellos, und Benzin ist auch immer wieder drin. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Viel Einsparungspotenzial gibt es zudem beim auswärtigen Essen. Jetzt ist eine gute Zeit, sich von alten Freunden oder Verehrern einladen zu lassen. So erleidet die Gastronomie keinen Schaden, Sie sparen und machen anderen Menschen eine Freude. Recht Ähnliches gilt, wenn Sie alten Erbtanten nun verstärkt um den Bart gehen. Allen ist damit geholfen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ganz generell plädiere ich für eine private Rezession. Sprich: Stillose Verarmung. Kraft meiner Kolumnenpräsenz rufe ich hier auch gleich einen neuen Modetrend aus. Schäbig ist das neue Schick! Letzte Maßnahme: Kolumnenschreiben. Wenn Sie dies hier lesen, habe ich die allerletzte Stelle hinter dem Komma fast schon hereingearbeitet.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-3236754460041340279?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/3236754460041340279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=3236754460041340279' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/3236754460041340279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/3236754460041340279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/die-kunst-stillos-zu-verarmen.html' title='Die Kunst, stillos zu verarmen'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5418000935942802872</id><published>2008-11-01T04:06:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:25:45.670-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pro Prokrastination'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Die Welt retten – aber erst morgen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;In Krisenzeiten wird das Volk zur leichten Beute für Scharlatane&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zig Gigabytes an Liebesbriefen wollten mir nach meiner jüngsten Aufforderung beweisen, dass die Romantik nicht tot sei, sondern nur ein wenig komisch rieche. Geschenkt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist aber bitte Folgendes: Wir haben in den vergangenen zwei Wochen größere Probleme bekommen als die dysfunktionale Zweisamkeit. Der drohende Weltuntergang geht uns alle an. Mit Liebe alleine kriegen wir das Ding nicht wieder ins Lot. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wie immer in Krisenzeiten bettelt das Volk um Ratschläge von strenger Hand. Von mir aus erledige ich das – bevor wieder irgendein durchgeknallter Despot Öl ins Feuer gießt. Auch wenn es mir selbst mehr weh tut als der Gesellschaft, wenn der Pracker auf ihrem Buckel Kirtag hält. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Da ich eine gütige Diktatorin sein will, öffnete ich vor dem geplanten Erstschlag mein Ohr. „Verbiete einfach Krisen“, sprach ein Gefährt da hinein. „Das Gebot Alles auf morgen verschieben sollte absolute Priorität bekommen“, eine weise Freundin ins andere. Beide Gedanken kreisten im Kopfraum, fanden einander und vereinigten sich. Dazu gesellte sich der Zufall in Form eines Artikels in der „New York Times“: „In Krisenzeiten ist es oft das Beste, nichts zu tun“. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ja dann aber flott, mein Volk! Die Krisenbewältigung wird per Dekret auf übernächsten Donnerstag verlegt. Bis dahin geht ihr zum Wirten, meinetwegen Schuhe einkaufen und Zeitung lesen. Wen ich bei sorgenvoller Arbeit erwische, den lasse ich zur Strafe weitermachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spendenanfragen, Seminarbuchungen oder „Du bist selbst ein Scharlatan!“-Botschaften an: meindldominika@yahoo.de&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5418000935942802872?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5418000935942802872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5418000935942802872' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5418000935942802872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5418000935942802872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/die-welt-retten-aber-erst-morgen.html' title='Die Welt retten – aber erst morgen'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-9203786491682311113</id><published>2008-10-18T04:05:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:21:35.872-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Das Unheil der Romantik</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Ein Pamphlet gegen übersteigerte Sexualerwartungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neulich kam es zu Koalitionsverhandlungen in meinem zum Wirten outgesourcten Wohnzimmer:&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;„Warum ist das mit uns nichts worden?“&lt;br /&gt;„Weilst völlig unromantisch bist.“&lt;br /&gt;„I bin ned unromantisch! Bist deppert!?“ &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Schnapp nach Luft brach ein homerisches Gelächter aus beider Kehlen hervor. Zwar blieb ich an jenem Abend in Opposition. Seither aber fühle ich das Sterben meiner Sucht nach Romantik. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich bitte von Blumenspenden abzusehen. Gute Gründe gibt es nämlich, das Ende der allgemein-amourösen Verklärung zu begrüßen. Nicht weil Biedermeier oder Realismus so viel besser wären. Ein bisschen schade, aber wahr: Bestürmte und drängte heute einer die Dame seines Herzens so wie einst Werther, würde sie ihn wegen Stalkings anzeigen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich spreche vom Segen gesenkter Liebeserwartungen. Wir sind alle Opfer der Romantik-Pest, mit der uns der als Traumfabrik getarnte amerikanische Kulturimperialismus infiziert hat. Genormte Vorschriftskörper wandeln durch die Schmonzetten, sind ein wenig einsam, leiden ein wenig, dann wird geküsst, Musik erklingt und vor dem ersten Zwist über das Stehpinkeln ist der kitschige Spuk schon wieder vorüber. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Gerade junge Menschen mit weiblichen Geschlechtsteilen sind leichte Beute des Kitsches. Mit fatalen Folgen für die Geburtenraten. Sie verweigern die Reproduktion, weil im echten Leben dabei keine Musik erklingt und dem anderen der Bierbauch über den Gürtel wallt. Deswegen kann es nur heißen: Entweder stirbt die Romantik oder wir!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebesmails, die mich vom Gegenteil überzeugen mögen, an:&lt;br /&gt;meindldominika@yahoo.de&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-9203786491682311113?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/9203786491682311113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=9203786491682311113' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/9203786491682311113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/9203786491682311113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/10/das-unheil-der-romantik.html' title='Das Unheil der Romantik'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5196979559272865229</id><published>2008-10-04T04:03:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:21:56.631-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Sinnkrisen im Saustall</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Beleidigte Fluchten ins Proletariat sind auch keine Lösung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was machst du gerade?“&lt;br /&gt;„Abkratzen.“&lt;br /&gt;„So schlimm?“&lt;br /&gt;„Nein, Tapeten! Du, ich kann nicht lange reden, ich muss nachher den Saustall ausräumen.“&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;So ging ein jüngst selbst belauschtes Telefonat zwischen einem Hobbydichter und einer Berufstexterin. Letztere imaginieren Sie sich bitte in einem nagelneuen Blaumann steckend, der eher eine Scheinschwangerschaft vermittelt als eine professionelle Arbeitseinstellung.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Couture aus dem Lagerhaus? Nicht nur modisch muss ich hier die Peitsche des Tadels schnalzen lassen. Sie klatscht all jenen Intellektuellen auf den breitgesessenen Hintern, die es nicht gebacken kriegen, dass ihr berufliches Wirken die Welt um keinen Deut verbessert hat. „Ich schreib’ mir die Finger wund, und das Volk verwählt sich schon wieder!“ heulen sie. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Beleidigt suchen sie Trost und Sinn in ehrlicher Hände Arbeit. Ihre Hände sind aber nicht ehrlich. Sie missbrauchen die physische Arbeit. Wenn sie wehrlose Mostbirnbäume umhacken und Bauernhöfe dekonstruieren, dann ist das nichts anderes als Angeberei. Der Eifer gerinnt zur Pose, der Fleiß zur Anbiederung an das zuvor geschmähte Proletariat. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gscheitln und Stadtmäuse, lasst euch nicht vom Saustall im eigenen Leben in einen realen Schweinekoben führen. Zieht den Blaumann wieder aus. Schon Brecht machte sich mit seinen maßgeschneiderten Arbeiterkleidern lächerlich, das müsst ihr nicht wiederholen. Geht zurück zu euren Computern und schreibt dem Volk Kolumnen, in denen ihr es in klaren Worten für sein Wahlverhalten schimpft und tadelt. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5196979559272865229?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5196979559272865229/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5196979559272865229' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5196979559272865229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5196979559272865229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/10/sinnkrisen-im-saustall.html' title='Sinnkrisen im Saustall'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-8937243836652744242</id><published>2008-09-20T04:02:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:22:41.223-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugendarbeit'/><title type='text'>Traktat über die Unwürde</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Selbsterniedrigung ist der Königsweg über die Generationskluft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der alte Mann, der zuweilen statt mir diese Kolumne vollschreibt, hat vergangene Woche etwas ebenso Spannendes wie Falsches unter Sie, das Volk, gebracht: Die Altvorderen mögen sich möglich peinlichst verhalten, um sich die aufstrebende Jugend vom witternden Leib zu halten. Unwürde erhalte des Geronten Macht, weil der Nachwuchs vor Scham ohnmächtig im Erdreich versinke.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das ist töricht: Akut auftretende Witzelei lässt den Altbauern schneller im Ausgedinge landen, als er „Ödipus“ sagen kann. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Hingegen ist die chronische Unwürde kaum zu überschätzen und ein pädagogischer Segen! Von frühester Jugend an muss der Mensch von seinen Erziehungsberechtigten mit Albernheit konfrontiert werden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wer im Dienste der Jugend auf Kühen reitet, mit Furzkissen arbeitet und zu Silvester die Einkesselung von Stalingrad mit Schweizerkrachern in der Grillkugel nachstellt, hat eines verstanden: Angst macht böse, Unwürde menschenfreundlich. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Sippe macht sich vor Freude über die humoristische Selbsterniedrigung ins Kleiderl und erkennt daran deutlich, dass die Bewunderung strenger Autorität das Herz erstarren lässt.&lt;br /&gt;Apropos: Auch im Amourösen ist selbst verschuldete Unwürdigkeit von Vorteil. Ein Gewährsmann berichtete, er habe einst eine Dame klargemacht, indem er auf einem Staubsaugerrohr Didgeridoo spielte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt aber Schluss mit Schmuddelkram und ernsthafter Lektüre. Stehen Sie auf und machen Sie irgendetwas wirklich Blödes. Und hören Sie sofort auf, mich zu bewundern! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-8937243836652744242?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/8937243836652744242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=8937243836652744242' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8937243836652744242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8937243836652744242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/09/traktat-ber-die-unwrde.html' title='Traktat über die Unwürde'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2427504901230451580</id><published>2008-09-06T04:01:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:22:58.668-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='On the Road'/><title type='text'>Schelte über das postpubertäre Zugzigeunertum</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Bewusstes Miachtln riecht nach verweigerter Reife&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist es schon wieder passiert: Urlaub. Neben unabsichtlich verfaulenden Muscheln, Portwein, Weihwassermadonnen und billigen Plastikdolchen (raten Sie ruhig einmal, wo ich war) habe ich Schelte und Kritik mitgebracht. Dieses Souvenir schenke ich dem Volk der Zugzigeuner (Verzeihung: Interrail-Roma).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Bevor jetzt tausende Kinne junger Menschlein zu bibbern beginnen: Mein Tadel trifft nicht sie. In blühender Jugend wochenlang durch die schöneren Länder dieses Kontinents zu gammeln und an Stränden „Blowin’ in the Wind“ zu schrummeln, ist der Herzensbildung zuträglich. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nach dreißig sollte man das aber bleiben lassen, sonst stinkt die Sache nach Angst vor dem Erwachsenwerden. Weil’s ja wahr ist! Das ganze Jahr über sozialneurotisch dreimal täglich duschen und Selbiges dann drei Wochen bewusst miachtelnd überschätzt zu finden, ist postpubertär. Oder im Urlaub in einem versifften Zugabteil mit münkelnden Mitreisenden und ihren Säcken voller Knoblauchhartwürste in eine Stadt zu reisen, die man erst vor einem Monat beruflich mit dem Privatjet frequentiert hatte. Oder mehr warme Biere als warme Mahlzeiten einzunehmen. 37 weitere Illustrationen dieser Unsitte könnte ich noch nennen, ohne meine Fantasie anstrengen zu müssen! Zum Beispiel dieses Souvenir-Konglomerat: stinkend Meeresgetier, Fusel, Katholikentand und Kriegsspielzeug. Tsss!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Alles selbst und für Sie recherchiert während meiner Interrailreise. Ich werde übrigens erst übermorgen dreißig.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2427504901230451580?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2427504901230451580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2427504901230451580' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2427504901230451580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2427504901230451580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/09/schelte-ber-das-postpubertre.html' title='Schelte über das postpubertäre Zugzigeunertum'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-1587272613514671620</id><published>2008-08-23T04:00:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:23:12.447-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='On the Road'/><title type='text'>Elende Fluchten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Eine Geschichte mit hohem Moralgehalt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Erzähl uns einen Schwank aus deiner Jugend hinterm Krieg!“ flöten die Leserstimmen in meinem Kopf. „Aber nur noch eine, dann ist Schluss für die nächsten zwei Wochen“, brumme ich, „und ihr müsst gut aufpassen, denn in der Geschichte ist ein Gleichnis für unser aller Leben versteckt!“&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte ist alt und echt, sie trug sich im vorhergehenden Jahrtausend zu.&lt;br /&gt;An den Anlass erinnere ich mich nicht mehr, wohl aber an die Intensität des mütterlichen Unmuts. Geschimpft und gekränkt beschloss ich auszureißen. Ich wusste sogleich, dass mich eine gewisse Dickleibigkeit nicht für den Zirkus qualifizieren würde. Aber ich wollte tagelang in den Wäldern hausen und meiner Mutter bittere Tränen der Reue in die Augen treiben. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Ich nahm zwei Plastiksäcke und begann zu packen. Nachdem ich die zwei untersten Schubladen ausgeräumt hatte, musste ich einsehen, dass ich wohl doch nicht all meine Habe mitnehmen konnte. Ich nahm also die beiden Säcke (in denen jetzt nur Socken und Unterhosen waren) und packte noch zwei Bananen oben drauf. Dann ging ich!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Meine Mutter erzählt heute unter Tränen (allerdings nicht der bitteren Reue), sie habe mich langsam mit den riesigen Säcken davonwackeln sehen und sich dann nach einer halben Stunde gefragt, ob sie sich jetzt Sorgen machen müsse. In der Zwischenzeit war ich 200 Meter weit gekommen. Ich setzte mich erschöpft hin und aß den Proviant auf. Dann wurde mir klar, dass das so nichts werden würde. Ich blies die ganze Sache ab! Nach einer halben Stunde und zwei Minuten kehrte ich in die Arme meiner lachenden Mutter zurück. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind es am Ende gleich zwei Moralen hinter der Geschicht’ geworden. Erstens: Enden nicht immer noch alle unsere Fluchtversuche hinterm eigenen Gartenzaun? Zweitens: Seien Sie nicht so streng! Weder zu sich, noch Ihren Kindern, noch Ihren Kolumnentanten.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-1587272613514671620?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/1587272613514671620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=1587272613514671620' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1587272613514671620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1587272613514671620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/08/elende-fluchten.html' title='Elende Fluchten'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-3352569047845974159</id><published>2008-08-09T03:58:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:23:52.077-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zeit und Raum'/><title type='text'>Entschleunigung durch das Böse</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ödes und Blödes verleihen dem Leben Dauer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein lieber Mensch klagte mich jüngst fäusteschüttelnd und bartraufend an: „Du blödes Gscheitl predigst immer, dass alles vergeht. Aber warum hört die depperte Arbeit nie auf? Wieso vergeht das Ungute nicht?!“ &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der Arbeit und der Unbill gleich, blieb ich hocken, Fäusten und Anklagen ausweichend. Dann hub ich zu einer kleinen Predigt an, die ich auch Ihnen nun aufnötige: Nicht die Zeit vergeht, wir vergehen. Besonders unvergänglich ist alles Öde und Blöde, doch es zögert unseren Tod hinaus. Wie das?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Mehr als tausend Jahre meines Lebens habe ich schon beim Zahnarzt, im Liegestütz, im Gespräch mit Toren und Narren verbracht. Die Meindl-Schulzeit dauerte subjektiv länger als die Mindl-Eiszeit (an dieser Stelle ein bisschen fades Randwissen: 475.000 Jahre in echt). Als einmal drei Tage lang zwei Schläuche in meinem Knie staken, alterte ich um eine Generation. Wenn ich daran denke, wie oft ich mir in meinem Leben noch die Zähne putzen muss, möchte ich sogleich tot umfallen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Verständlich das eingangs erwähnte greinende „J’accuse!“ des Mitmenschen.&lt;br /&gt;Großer Sinn waltet aber im Öden und Blöden. Ohne diese grässlichen Zeitstaustufen würde sonst das Leben wie ein Sturzbach des Glücks an uns vorbeirauschen. Wir müssten dem bunten Treiben zuerst atem-, bald aber leblos hinterher blicken. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Nun ist schon wieder ein wenig Zeit vergangen. Wenn ich meine Sache gut gemacht habe, haben Sie sich entsetzlich gelangweilt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Seien Sie mir gefälligst dankbar!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-3352569047845974159?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/3352569047845974159/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=3352569047845974159' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/3352569047845974159'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/3352569047845974159'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/08/entschleunigung-durch-das-bse.html' title='Entschleunigung durch das Böse'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2933661047477427578</id><published>2008-07-26T02:51:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:24:28.447-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Vom Segen der Eremitage</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Schönes gibt es von Zuhause zu berichten, geliebte Leserschar! Wie Sie vielleicht noch wissen (ich bin Ihnen nicht hab, falls nicht), bin ich ja beruflich Tyrannin meiner selbst. Die Pein durch meinen schlechten Umgang mit der neu gewonnenen Freiheit ist Wort geworden, und es ist als Kolumne unter uns gewesen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Dann die Revolution! Oder besser: der Zwergerlaufstand. Seither bin ich vom Arbeitsplatz nicht mehr zu trennen. Großer Segen liegt auf dem Rückzug ins eigene Turmstübchen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;In allem Herrgottsmittag pendle ich vom Bett zwei Meter ins Büro – die Umwelt dankt!&lt;br /&gt;Interviews erledige ich telefonisch in der ballonseidenen Joggingdress – das Konto blüht auf!&lt;br /&gt;Gegessen wir das alte Zeug aus dem hintersten Kredenzwinkel – die Dritte Welt wird satt!&lt;br /&gt;Das Klettertrainig erledigt sich an der Klimmzugstange – die Krankenkasse jauchzt!&lt;br /&gt;In splendider Isolation rattert es unbeschwert im Hirn – die Kolumne wird voll!&lt;br /&gt;Mangels Ärger brauche ich kein Bier mehr – das Wohlstandswimmerl schmilzt!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Dabei bleibe ich top-informiert und sozialisiert: Auf dem Bildschirm prangt nun so ein Kastl, das mir immer verrät, wie kalt es draußen ist. Das emotionale Humankapital (umgs.: „Freunde“) verwalte ich durch segnende Worte per Mail. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Apropos: Jetzt habe ich endlich Zeit, die kilometerlange Liste Ihrer Beschwerden abzuarbeiten! Immer nur her damit:&lt;br /&gt;meindldominika@yahoo.de&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2933661047477427578?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2933661047477427578/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2933661047477427578' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2933661047477427578'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2933661047477427578'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/07/vom-segen-der-eremitage.html' title='Vom Segen der Eremitage'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-1615812777800701826</id><published>2008-07-10T02:50:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:26:25.486-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pro Prokrastination'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Unterdrückung ist gar nicht so schlecht</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;strong&gt;Meine neue Chefin ist eine Niete&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Jetzt ist es passiert: Ich habe die Beherrschung verloren. Will heißen: Diese Zeilen sind ab heute freischaffenden Fingern entsogen. Die neue Chefin hat ihr Büro zwischen meinen beiden Ohren.&lt;br /&gt;Leider ist sie eine komplette Niete. Mangelnde Führungsqualität Hilfsausdruck. Sie führt mich höchstens in Versuchung: Also oft ins Freibad, öfter zum Kühlschrank und am öftesten zum Wirten.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das ist naturgemäß fatal für Budget und vor allem Sendungsbewusstsein. Anstatt allerhand Meinungen abzusondern und durch strenge Anweisungen die Welt zu verbessern, sitze ich auf Gras/Küchenstuhl/Bierbank und verschiebe auf übermorgen, was morgen zu erledigen wäre. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Will ich tatsächlich schreiben, verfalle ich sogleich in völlig sinnlose Geschäftigkeit. Rund um mich erstrahlen geputzte Fenster, entlauste Topfpflanzen und überflüssige Fachexkursionen: „Busy doing nothing“ nennt der Fachmann so einen schweren Fall von Aufschieberitis (die wiederum als „Procrastination“ zu wissenschaftlichen Ehren gekommen ist). Sehen Sie?&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Selbst für seine Leistung verantwortlich zu sein, ist eine arge Bürde. Am eigenen Leib erlebe ich, dass der Mensch mit Freiheit nicht umgehen kann. Was also tun? Schizophren werden und gegen die neue Chefin rebellieren? Alte Vorgesetzte bitten, mich anzurufen und mit der Peitsche zu knallen? &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und jetzt kommen auch noch Sie daher und wollen eine Lösung oder zumindest eine Schlusspointe? Jetzt reicht’s! Ich kündige! Zumindest für die nächsten zwei Wochen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-1615812777800701826?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/1615812777800701826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=1615812777800701826' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1615812777800701826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1615812777800701826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/07/meine-neue-chefin-ist-eine-niete.html' title='Unterdrückung ist gar nicht so schlecht'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5877286645743403499</id><published>2008-06-25T08:45:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:26:42.290-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><title type='text'>Blade Frauen retten die Welt</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Gnä’ Leserschaft, Riesenskandal! Da kolumniert eine Frau seit einem halben Jahr über die Ereignislosigkeit ihrer Existenz und den ganzen Rest – und kein einziges Wort ward bisher über die Dreifaltigkeit weiblicher Top-Themen verloren: Fett an Bauch, Bein, Po! Was für ein unglaubliches Ignorieren weiblicher Leseinteressen. Ein ganzer Industriezweig blüht durch das beständige Maulen und Jaulen über dicke Hintern und blade Promis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei hat das Leben ja auch meine Leibesmitte aufgedunsen. Liebe Menschen haben da schon zärtlich hineingezwickt und „Specki“ geraunt.&lt;br /&gt;Weil ich aber die Welt retten will, ignoriere ich diesen Krisenherd.&lt;br /&gt;Weil warum? Sind Sie bereit für einen Hypothesen-Steilpass? Hier bittesehr: Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Welt Wunderbares zugefügt wird, wenn auch die weibliche Restwelt ihre Milliarden Augen von den Problemzonen wendet. Dann wäre wieder Platz für eigene Gedanken.&lt;br /&gt;Rufen wir lieber wieder einmal unsere Muttis an, anstatt dauernd mit irgendwelchen Gerätschaften an der Orangenhaut herumzumanipulieren. Menschen, die ihre Muttis anrufen, können nichts Böses anstellen. Ähnliches gilt für das Streicheln von flauschigen Tieren (Spitzen-Machtersatz übrigens) und das Studieren von Texten, in denen es nicht um dicke Wadeln geht. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5877286645743403499?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5877286645743403499/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5877286645743403499' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5877286645743403499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5877286645743403499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/06/blade-frauen-retten-die-welt.html' title='Blade Frauen retten die Welt'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-7562251779943330581</id><published>2008-06-14T04:12:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:19:29.673-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kicken'/><title type='text'>Der Fußball und die üblen Pseudo-Prolos</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Wenig ist öder als das ewige Anbiedern der Leistungs- und Entscheidungsträger an den proletarischen Rasenspaß. „Schaut, ich bin toootal volksnah!“, tröten die Wichtigen von den Bildern, auf denen ihr feister Fuß nach dem Ball tritt.&lt;br /&gt;„Geht gefälligst Golf spielen, ihr Bonzen!“, brummt da die Arbeiterklasse. Und mit was? Mit Recht!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Auch die bürgerliche Bohème missbraucht den Fußball. Seit Friedrich Torberg die Fußball-Kastanien aus dem Feuer der intellektuellen Tabus geholt hat, wollen alle Gscheitln mitnaschen.&lt;br /&gt;Dünnbeinige Philosophiestudenten und Webkünstler machen sich mit Inbrunst das schicke Retro-Adidas-Hoserl dreckig. Milieubedingte tiefe Sprüche klopfen sie mit Freude, Berechnung und ironischem Augenzwinkern. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ihr Gekicke muss nämlich beweisen, dass das Elfenbeintürmchen eh einen Hinterausgang hat. Wer kickt, kann doch gar nicht so abgehoben und weltfremd sein. Hoffen sie zumindest. Allzu viel Volksnähe liebt der Intellektuelle dann übrigens nicht: Huch! Diese Goldketterl und Schnurrbärte!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Am allerschlimmsten aber sind Frauen, die ihre aufgesetzte Emanzipation krampfhaft durch Holzen und Bolzen zur Schau stellen müssen. Furchtbar ist das!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;„Mooooment!“, fiept mich der Leser mit Erinnerungsvermögen an. „Die Alte spielt doch selbst! Und was ist diese doofe Kolumne anderes als unnötiges Gscheitln?“ Ich sag’ dazu nur eins: Mein Opa war Straßenarbeiter. Das adelt die folgenden sieben Generationen als Proletarier.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-7562251779943330581?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/7562251779943330581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=7562251779943330581' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7562251779943330581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/7562251779943330581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/05/der-fuball-und-die-blen-pseudo-prolos.html' title='Der Fußball und die üblen Pseudo-Prolos'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-4587718963529607376</id><published>2008-05-31T04:11:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:27:31.944-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Wie die Wissenschaft die Liebe verwurstet</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Die Wissenschaft ist eine der pfiffigsten Erfindungen der Menschheit. Da steckt Musik drin. Neuester Heuler: die Entschlüsselung der Frau! Pfau. Erstmals wurde ihr Erbgut entziffert!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Der Erkenntnisgewinn gleicht zwar momentan noch der Lektüre eines Tellers Buchstabensuppe. Forscher können uns aber sicher bald erklären, warum wir Frauen immer nur in Rudeln wischerln gehen, warum wir lieber doofe Handtaschen statt Rucksäcke tragen und weinen, wenn sich Brad Pitt den Magen verstimmt hat.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung und vielleicht sogar Beseitigung dieser ungünstigen weiblichen Erbgutstücke wird die Welt bewohnenswerter machen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und dennoch furcht Besorgnis meine Stirn. Predigte mir doch jüngst ein Älterer: „Mit dem letzten Geheimnis verschwindet auch die Liebe!“ Daraus folgt die steile Hypothese: Sobald Männer wissen, warum wir uns am Lokus einsam fühlen, warum wir unseren Kramuri in albernen Beuteln tragen und eine leicht einseitige Beziehung mit Brad Pitt führen, mögen sie uns vielleicht gar nicht mehr. Sehr schade wäre das! Wahrscheinlich käme es zu einer Bevölkerungsimplosion und allerlei Wirtschaftskrisen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;„Das Herz einer Frau, der Magen einer Sau, der Inhalt einer Wurscht bleibt auf ewig unerfurscht“ – wenn der Einstieg dieser rustikal-wissenschaftlichen Sentenz nun widerlegt ist: Was bleibt denn dann noch ein Geheimnis? Also liebenswert? Blunzen und Saumägen? I hope not, wie der Franzos’ zu sagen pflegt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-4587718963529607376?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/4587718963529607376/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=4587718963529607376' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4587718963529607376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/4587718963529607376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/wie-die-wissenschaft-die-liebe.html' title='Wie die Wissenschaft die Liebe verwurstet'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-290623722229036744</id><published>2008-05-17T04:10:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:29:43.570-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kicken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><title type='text'>Warum wir Weiber nicht kicken sollen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Auf dem Frauenfußball liegt kein Segen. Bevor jetzt Kampfschwestern das Abo kündigen und Wirtshausbrüder „Jawoi!“ grölen, einige erläuternde Worte aus leidvoller Erfahrung. Ich schreibe mit hiniger Zehe, ausgeleiertem Knie und schweren inneren Verletzungen meiner Würde.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Seit drei Jahren mache ich mich als bulliger Mittelfeldmotor des FC Rotation Winkeln zur Deppin. Verteile Bälle (über die Seitenlinie), zerstöre Spielaufbauten (leider die eigenen) und scheitere grandios noch einen Meter vor dem Tor (sogar vor dem eigenen).&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Meine Mannschaft will dennoch nicht auf mich verzichten. Denn durch unabsichtliche Gewaltorgien mache ich die „Rotation“ zur Angstgegnerin. Das selten anwesende Publikum nennt mich „Königin der Blutgrätsche“. Gebrochene Schien- und Nasenbeine laufen im Linzer UKH angeblich schon unter „Morbus Meindl“.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Sie können sich vorstellen, wie unangenehm mir das im Zivilleben ist. Die Hälfte meines Budgets gebe ich für Blumen und Bonbonnieren bei Krankenbesuchen aus.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Und das alles nur, weil ich es nie gelernt habe. Ich bin ja noch im vorigen Jahrtausend erzogen worden. Da galt es als unschicklich, wenn Frauen schwitzend und ächzend über den Rasen schwarteln. Trauriges Fazit: Brutalität dank mangelnder Technik.So, und jetzt Klartext: Der Kolumnentitel ist ein Leger. Eine Schwalbe gleichsam, eine Ente (irgendwie muss ich Sie ja zum Lesen bringen). Wir Damen sollen gefälligst schon kicken. Bringt uns nur bitteschön mehr Technik bei. Den Gegnern zuliebe.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-290623722229036744?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/290623722229036744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=290623722229036744' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/290623722229036744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/290623722229036744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/warum-wir-weiber-nicht-kicken-sollen.html' title='Warum wir Weiber nicht kicken sollen'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-9091265284264670732</id><published>2008-05-03T04:09:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:28:26.123-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Arme reiche Würste!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Reiche Kinder sind arme Würschtel. Nie adelte Not und fehlend Brot ihre Seelen. Ihre Eltern sind Ärzte, Bankfilialleiter und Installationskonzernbesitzerinnen. Aufsteigen können die höheren Söhne und Töchter nicht mehr. Ihr Weg führt in die kleinkriminelle Wohlstandsverwahrlosung oder in die Geisteswissenschaften – was ungefähr auf dasselbe hinausläuft.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Neidvoll blicken die Kinder aus gutem Hause auf die Herkünfte von Köhlerssöhnen und Holzfällerstöchtern. Die können in intellektuellen Kreisen mit ihrer biografisch bedingten Volksnähe prahlen und schillern.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Doch der Zeitgeist meint es gut mit den reichen Würschteln: Dank der Erfindung des Prekariats dürfen nun auch sie ein wenig am Hungertuch küfeln. Zur Erklärung: Das Prekariat, das sind die, die dank Vatis „Stupidium“ lange Jahre am Markt vorbeistudiert haben. In Form von Germanistinnen oder Keramikkünstlern vertreibt es sich in höchstens dezent bezahlten Anstellungsimitaten die Zeit bis zur Einführung der Grundsicherung. Das ist an sich schlecht.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Gut aber für die geschundenen, weil allzu reich beschenkten Kinderseelen: „Wir werden vom System toootal unterdrückt!“, greinen sie erleichtert. Die unfreiwilligen Arbeitsmarkt-Freibeuter proben den Zwergerlaufstand gegen die Ausbeuter und finden so endlich etwas, wofür es sich zu Mittag aufzustehen lohnt. Zur Demo gegen die neue Armut reisen sie dann mit der vom Vater ausgeliehenen Bonzenkarosse.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Apropos: Papa, mein Handy ist gesperrt. Tank mir bitte diesmal den Mercedes ganz voll, sonst reiß ich dir den Stern herunter.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-9091265284264670732?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/9091265284264670732/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=9091265284264670732' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/9091265284264670732'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/9091265284264670732'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/05/arme-reiche-wrste.html' title='Arme reiche Würste!'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2156227629595343227</id><published>2008-04-19T04:08:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:28:40.058-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='On the Road'/><title type='text'>Affiges Urlauben</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Heute zu Gast in der strengen Kolumnenkammer: Gutmenschen auf Urlaub. Sprich: affiges Weltbürgertum. Meine Schelte erfolgt zur Unzeit? Au contraire, denn so urlaubt der alternativ Bewegte. Im August zu reisen ist für den Individualismus-Junkie ungefähr so en vogue wie ein Stecken im Aug’.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Steuerzahlerin und kleiner Mann von der Straße ziehen erst dann gen Italien, wenn es eh zuhause auch heiß ist. Das intellektuelle Studenten-Gsindl hingegen darf sich keinesfalls am Teutonengrill in Caorle erwischen lassen. Es gleicht vielmehr seinen ersehnten Migrationshintergrund in irgendwelchen dritten Weltländern aus.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nie geht es dabei bloß um Erholung. Der Bessermensch will sich selbst finden – wo er nichts verloren hat. Als Bonus gibt’s Durchfall-Anekdoten und Diebstahlsschnurren. Ganz zu schweigen von billig gebatikten Anlehnungen an die Landestracht. Besonders schick sind Freundschaften mit Menschen, die 49 Flugstunden weit weg wohnen.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Mit meiner ungünstigen Meinung dazu hänge ich am Rockzipfel von Glossengott Max Goldt, der solches Wollen töricht nennt. Bestmenschen mögen sich ihre Freunde doch nicht jenseits des Äquators suchen, sondern diesseits der Grätzlgrenze.&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Ja, ich war gerade in Nepal. Im April. Und ja, ich gewande mich derzeit in quietschbunte Alternativuniformen und schicke Mails an meine 17 neuen Kumpels aus Kathmandu. Was soll jetzt diese Kolumne gewordene Schizophrenie? Nur Diavorträge aus Weitwegistan heben mich aus dem Normalosumpf in die lichte Höhe des Optimalmenschen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2156227629595343227?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2156227629595343227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2156227629595343227' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2156227629595343227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2156227629595343227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/04/affiges-urlauben.html' title='Affiges Urlauben'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5926677360874261918</id><published>2008-04-05T08:44:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:29:27.410-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><title type='text'>Endlich Leserbeschwerden!</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Ihr wollt also härter angefasst werden?!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Endlich Leserbeschwerden! Leser R. mantariert, dass der bisher hier angeschlagene Ton einer wahren Domina unwürdig sei. Und erst die Themen: Handtaschenpalaver, Beziehungsschmus und anderer Weiberkram! &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Er will lieber erfahren, wie die Herrin dieser Zeilen zum Beispiel –Hausnummer – George Clooney zu knechten gedenke. Und generell möchte er strenger angefasst werden.&lt;br /&gt;Aber bitte gern, bitte gleich! Schließlich soll niemand in seinen Unterwerfungswünschen unterdrückt werden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;George Clooney also: Das dackelfaltige Kaffeemannequin würde ich im Fall des Begegnungsfalles durch „He Schurli, hast du zufällig die Nummer vom Brad?“ oder „Bitte ein Autogramm! Es ist für die Omi!“ demütigen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Strenger anfassen möchte ich ja auch gerne. Zum Beispiel alle, die mich tageszeitunabhängig mit der Begrüßung „Hob i di eh ned aufg’weckt?!“ plagen. Oder jene, die zur Nachmittagsmitte im Stoffwechselstübchen „Mahlzeit!“ zu mir sagen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Spitze, dass ich das harte Anfassen hier schriftlich erledigen kann. Von Angesicht zu Angesicht leide ich (noch) unter Beißhemmungen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5926677360874261918?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5926677360874261918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5926677360874261918' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5926677360874261918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5926677360874261918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/03/endlich-leserbeschwerden.html' title='Endlich Leserbeschwerden!'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-715106317384023488</id><published>2008-03-22T03:02:00.000-07:00</published><updated>2008-11-11T04:29:58.567-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugendarbeit'/><title type='text'>Tretminen und böse Wunder zu Ostern</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ostern ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Seit der elterliche Hund beim Stammhaus die Wiese zertrümmerlt, wird die Eiersuche zum Tretminentango. Was aber wurscht (apropos) ist, weil die Eltern die Präsentkörbe ohnehin nur noch in Einmal-Umfall-Distanz rings ums Haus ablegen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Wie kommen die bloß darauf, dass knapp 30-jährige Leibesfrüchte eine Beweise von Elternliebe mehr brauchen? Die elterliche Verantwortung endet nicht, wenn die Brut unter ersten grauen Haaren und Knorpelschäden leidet. Wort zum Ostersonntag!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Da fällt mir übrigens noch der Osterskandal ann 2005 ein. Die Nachbarssippe bekam von mir damals einen schiachen Stoffbären geschenkt. Der konnte arge, hier nicht wiederzugebende Frechheiten jodeln. Glänzende Kinderaugen, gerunzelte Mutterstirn. "Der kann eh noch nicht reden", versprach ich. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Zefix, wer konnte denn erahnen, dass sich akkurat an diesem Karsamstag ein verfrühtes Pfingstwunder ereignete und der beschenkte Analphabet zu sprechen begann? Peinlich in der Tat, dass der erste öffentliche Sprechakt genau die in einer Qualitätszeitung niemals wiederzugebende Frechheit war. Und dass er vor versammelter Innviertler Großfamilienmannschaft fiel. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So offenbarte sich an jenem Ostersonntag, dass die Richterskala der Peinlichkeit nach oben hin offen ist. Das Mutterantlitz glühte vor Scham wie ein bulgarischer Reaktor, heißt es. Die verbale Reaktion ist nicht überliefert. Ganz sicher nicht fielen die Worte "Des sogt ma ned, ned amoi zua Oma!"&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-715106317384023488?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/715106317384023488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=715106317384023488' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/715106317384023488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/715106317384023488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/03/tretminen-und-bse-wunder-zu-ostern.html' title='Tretminen und böse Wunder zu Ostern'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-6111522077682311008</id><published>2008-03-08T08:30:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T04:30:28.205-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fremde Welt Arbeit'/><title type='text'>Arbeit schändet - und das ist gut so</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Demut ist ein Segen für das reibungslose Miteinander der Menschenkinder. Hochmut kommt vor den Fall, so mieft es nicht nur aus den Talaren. Demütigungen sollten daher endlich einmal aus dem Schmuddeleck der zwischenmenschlichen Gepflogenheiten geholt werden. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Sag' ich nicht bloß im Walten meines Amtes als strenge Herrin dieser Zeilen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Weil, warum? Großer Schaden wird der Welt durch große Egos zuteil. Ich sage nur "BAWAG" oder "Irakkrieg". &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nichts eignet sich besser als Arbeit, um das fürwitzige Wuchern der Ichs einzudämmen. Ein Mensch, der sich in seiner Jugend als Gartenzwerg, kellnernder Mostdipf oder Messestands-Grinsekatz verdingen musste, kann gar nicht mehr auf die schiefe Bahn einer Karriere geraten. Sonst wär' er gar nicht Gartenzwerg geworden, sondern hätte Crack vercheckt. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Eine Umfrage unter soweit gelungenen Menschen nach ihren Einstiegsjobs: DIe Jury-Assistentin der Afiesler Chorolympiade ist heute historische Betroffenheitspflegerin. Die Tischabräumerin bei einer Klingonen-Konferenz steht der lernunwilligen Jugend bei. Die Reißnagelabfüllerin macht die Menschheit durch Süßwarenverkauf glücklich. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Arbeit adelt, auch wenn es Häuslputzen ist, roch es einst aus dem Mund einer bald schon wieder arbeitslosen Kurzzeitministerin. Aber nein doch: Arbeit schändet, da haben die werkscheuen Punks schon recht. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich habe in früher Jugend Bierkisten durch den örtlichen Nahversorger geschleppt. Und fühle mich als Kolumnendomina nun sicher und geborgen vor Kolumnen-Unbill. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-6111522077682311008?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/6111522077682311008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=6111522077682311008' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/6111522077682311008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/6111522077682311008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/03/arbeit-schndet-und-das-ist-gut-so.html' title='Arbeit schändet - und das ist gut so'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-5125569294127162200</id><published>2008-02-23T03:46:00.000-08:00</published><updated>2008-12-01T09:43:23.568-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltrettung'/><title type='text'>Willkommen im Neurosengarten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Unsere Ängste und Sorgen werden immer alberner. An sich verdankt sich der Menschheitsbestand ja der Furcht vor Mammut, Wolf und Säbelzahn. Die Angsteinjäger werden nun mit zunehmender Zivilisierung immer kleiner: Hund, Katz, Maus, Bakterium. Seit uns die Natur meist nur noch in Form von Schlechtwetter zu nahe tritt, verwachsen sich unsere Ängste zum wunderliche Blüten treibenden Neurosengarten. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;So fürchtet sich der befreundete Mitmensch: "Ich habe Angst, dass sich von meinem Ventilator eines Tages die Schutzabdeckung lösen könnte, die Rotorblätter sausen auf mich zu und enthaupten mich." "Ich habe eine Zwangsstörung bezüglich Zudrehen der Waschmaschinen-Wasserzufuhr." "Ich habe Angst, in einem fensterlosen, völlig weißen Raum eingesperrt zuwerden. Angst, dass im Schlaf die Haare verändert werden (grau, schwarz, weg). Angst davor, vom Chef verführt zu werden." &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Eigene Neurose: Die Angst vorm offenen Hosentürl. Täglich verschwende ich hunderte Stunden an dessen Kontrolle. Gruselig!&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Nicht vor der Sache mit dem Chef gruselt mir (Grüß Gott an dieser Stelle!), sondern vor dem Gedanken an all die durch Neurosen verschwendete Hirnkapazität. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Das muss jetzt einmal aufhören. Es gibt so viel zu erledigen! Versuchen wir es mit offener Konfrontation: Kopf in den Ventilator, in eine Schachtel stecken, rasieren. Den Chef lassen wir ungeschoren. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ich selbst erlege mir auf, einen Tag lang mit Hosen-Toilettfehler herumzurennen und jedem, der mich darauf anspricht, "ich will das so!" entgegenzubrüllen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-5125569294127162200?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/5125569294127162200/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=5125569294127162200' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5125569294127162200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/5125569294127162200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/02/willkommen-im-neurosengarten.html' title='Willkommen im Neurosengarten'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-8290253757261541450</id><published>2008-02-09T08:28:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T04:31:21.923-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Berühmte letztklassige Worte</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Sprache schafft und verdient Gewalt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;Ein unschönes Pendant zu ersten letzten Worten („Hallihallo, ich bin der Prinz von Linz“, wir erinnern uns) sind letztklassige letzte Worte. Wer noch nie mit einem „Lass uns Freunde bleiben!“ wieder auf den freien Liebesmarkt hinauskomplimentiert wurde, mag sich als menschliches Kuriosum in ein Museum stellen.&lt;br /&gt;Der verlogene Freundschaftsantrag ist ja ein verbaler Kinderfasching. Die Richterskala der bei Liebesentlassungen gesagten Unsäglichkeiten ist nach oben hin offen. „Es ist besser für uns beide.“ „Wir brauchen eine Pause.“ „Es liegt nicht an dir.“ Alt, abgedroschen, aggressionsfördernd.&lt;br /&gt;Schrecklicher, aber unterhaltsamer die Ergebnisse einer kleinen Umfrage: „Du hast einen besseren als mich verdient.“ „Es war uns doch von Anfang an klar, dass es nicht lange halten wird.“ „Ich will dir nicht zu wichtig werden.“&lt;br /&gt;Oft verstärkt der Kontext das Minidrama: „Wir werden in drei Monaten nicht mehr zusammensein und auch nicht in drei Wochen“, schoss einst einer die Seine in den Wind – im Beisein zahlreicher Haberer. Erfrischend empörend die Erzählung, als sich einer beim letzten Mitarbeitergespräch einen Krautstrudel bestellte und mit vollem Mund „Meine letzte Trennung war so traumatisch!“ mampfte.&lt;br /&gt;Wer dieserart den Weisel bekommt, muss keine Domin(ik)a sein, um mit handgreiflichen Unmutsäußerungen zu antworten. Solche Reden rütteln am Watschenbaum.&lt;br /&gt;Nun aber sollten wir eine zweiwöchige Pause einlegen. Sie haben bessere Kolumnen verdient, und ich will Ihnen nicht zu wichtig werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-8290253757261541450?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/8290253757261541450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=8290253757261541450' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8290253757261541450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/8290253757261541450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/01/berhmte-letztklassige-worte.html' title='Berühmte letztklassige Worte'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-3495664876443072533</id><published>2008-01-26T08:26:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T04:31:51.457-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewalt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Die doofe Liebe'/><title type='text'>Worte, die vor die Hose gehen: Kommunikation ist immer noch das beste Verhütungsmittel</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;So, meine Lieben, heute geht’s zur Sache: Sex. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Oder eben nicht. Denn nichts kann mehr in die Hose gehen als der verbale Versuch, sein Gegenüber zum Öffnen derselben zu motivieren. Ich belästige Sie mit Binsenweisheiten, gewiss. Warum jedoch – zefix noch einmal! – werden immer noch so viele erste Worte ausgesprochen, die sogleich die letzten bleiben? So stirbt unser Land bald aus. Dämliche Reden haben einen Pearl-Index von null: Der Welt ist noch keine einzige darauf erfolgende Befruchtung überliefert.&lt;br /&gt;Soll ich zur Miseren-Illustration die Truhe meines einschlägigen Erfahrungsschatzes lüpfen? &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Einst begab ich mich als unbemannte Raumsonde in mein ausgelagertes Wohnzimmer. Dort rief die Natur, ich folgte. Kurz vor Erreichen des stillen Örtchens wurde einer laut, den die Natur offensichtlich anderweitig plagte. Nach kurzem Hallihallo zerstörte er das ohnehin durch die mangelnde Lieblichkeit des Ortes kaum keimende Pflänzchen der Liebe: „He, nimmst du eigentlich Anabolika?“ Ich ließ meinem Fluchtreflex freien Lauf. Jede Frau sollte so handeln. Mehr davon? Eine Bekannte wurde einst mit „Studiast du Pädagogik oder Schönheit?“ angeplaudert. Eine andere mit „I bin da Prinz von Linz und i nimm di heit mit ham!“ Unschön. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Doch Hand aufs Herz statt Faust aufs Aug: Die verbalen Rohrkrepierer brechen im Nachbericht das Eis auf jeder Party. Also immer nur her damit! Damit Sie mir nicht vor dem Lokus auflauern müssen, bemühen Sie bitte das Internet. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-3495664876443072533?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/3495664876443072533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=3495664876443072533' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/3495664876443072533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/3495664876443072533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/01/worte-die-vor-die-hose-gehen.html' title='Worte, die vor die Hose gehen: Kommunikation ist immer noch das beste Verhütungsmittel'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-2773476276518138355</id><published>2008-01-12T06:36:00.001-08:00</published><updated>2008-11-11T04:32:11.923-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jugendarbeit'/><title type='text'>Das Spaßpotenzial von Geschlechtsumwandlungen: Kurzes Haar macht dickes Fell</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;2008 ist über uns hereingebrochen und bietet uns massig Zeit zur Veränderung. Wie wär’s etwa mit einer Geschlechtsumwandlung? Das kostet nicht viel und macht Spaß. Vorausgesetzt, Sie lassen sich nicht Ihre sekundären Geschlechtsmerkmale wegschnippeln, sondern nur das Haupthaar. Ich schreibe aus Erfahrung.&lt;br /&gt;Lange Zeit trug ich mein Haar kurz. Seit kurzem ist es wieder lang. Mit kurzem Flausch können Sie sich als Frau ein dickes Fell zulegen. „Sehr geehrter Herr Meindl!“ schrieb die Leserschaft, „Burschi!“ rief der Chef, launig mit dem Auge zwinkernd. „Der junge Mann war vor mir dran“ der ältere Herr in der Brotboutique. Über Mutmaßung bezüglich meiner sexuellen Orientierung breite ich dezent den Mantel des Schweigens, aus dem nur ein „Nicht alle Frauen mit kurzen Haaren wohnen am anderen Ufer“ hervorragen soll. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Spannend jedenfalls, dass die geschlechterunsensiblen Anreden auf einen Schlag versiegten, als im vorliegenden Blatt ein aktualisiertes Langhaar-Bildnis meiner selbst erschien. Schade irgendwie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also die Rückbesinnung zur haargewordenen Weiblichkeit? Davon kündet folgender Dialog mit einem Bekannten:&lt;br /&gt;Ich, launig mit dem Auge zwinkernd: Wüüst a Bier?&lt;br /&gt;Er (3): Owa des is jo nu nix für Kinda!&lt;br /&gt;Ich: Bist eh scho a klaana Mau.&lt;br /&gt;Er: Owa nu ned so a großa wia du.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, mein Fell ist also jetzt dick genug. Und ebenjenes zieh’ ich künftig all jenen über die Ohren, die mir noch einmal mit „Burschi“ kommen! &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-2773476276518138355?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/2773476276518138355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=2773476276518138355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2773476276518138355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/2773476276518138355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/01/das-spapotenzial-von.html' title='Das Spaßpotenzial von Geschlechtsumwandlungen: Kurzes Haar macht dickes Fell'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-1001946142866091585</id><published>2007-12-29T06:22:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T04:32:43.572-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><title type='text'>Machen Sie das weg!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Zwei Themen buhlen um den Scheinwerfer der Kolumnenpräsenz: „Was Besinnliches zum Jahreswechsel!“ krähen die Herren, „Erzähl uns mehr über unser wunderliches Handtaschenverhalten!“ gackern die Damen. Die Bühne ist groß genug, also rauf mit euch beiden, ihr Sujets!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alte Jahr ist noch nicht tot, aber es riecht schon ein bisschen komisch. Allerlei hat es uns beschert. Viel Unbill, aber auch so manchen Ärger. Im Neuen Jahr wird sicher alles gut. Damit die Güte eintreten kann und Platz hat, braucht es ein bisschen Ritualsbrimborium. Weg also mit dem alten Plunder! Womit auch schon die Überleitung zur Handtaschenproblematik geschafft wäre. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Wir erinnern uns: Frauen tragen in ihren Handtaschen Außenstellen ihres Unterbewusstseins mit sich herum. „Saumagen“ war das Stichwort – beziehungsweise der Hilfsausdruck für etliche von der Mutter dieser Zeilen eigenäugig inspizierte Unterbewusstseinsfilialen. Kaum zu glauben, welcher Müll sich in den tragbaren Selbst-Archiven fand. Meine Hypothese: Das Entrümpeln dieser Seelenmüllhalden zeitigt wunderbare kathartische Effekte. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Hier die Hausaufgabe: Die einzelne graue Wollsocke? Weg damit! Der Freischwimmerausweis? Raus! Dantes „Göttliche Komodie“? Auslesen! Das Radlicht als einziges Relikt der vor Monaten gestohlenen Radgesamtheit? Kommen Sie über den Verlust hinweg! Das undefinierbare Mistsediment am Boden der Handtasche? Wäh! Die Kinokarte für die „Simpsons“, die sie sich einer Sommerflamme zuliebe angesehen haben? Das Feuer ist aus, in den Ofen mit dem Ding! Und das alte Jahr? Es ist aus! &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Und die Kolumne? Macht endlich Schluss. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-1001946142866091585?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/1001946142866091585/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=1001946142866091585' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1001946142866091585'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/1001946142866091585'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2007/12/machen-sie-das-weg.html' title='Machen Sie das weg!'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6959451023319067981.post-6677379238132700600</id><published>2007-12-15T05:20:00.000-08:00</published><updated>2008-11-11T04:33:05.213-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erklär&apos; mir die Frau'/><title type='text'>Von Handtaschen und Saumägen - Willkommen in der strengen Kolumenkammer!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SRg1iig1fPI/AAAAAAAABm4/PVSG3pJm9vc/s1600-h/Domina.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5267018631706148082" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 124px; CURSOR: hand; HEIGHT: 90px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SRg1iig1fPI/AAAAAAAABm4/PVSG3pJm9vc/s320/Domina.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;„Der Magen einer Sau,&lt;br /&gt;die Handtasche einer Frau,&lt;br /&gt;der Inhalt einer Wurscht,&lt;br /&gt;bleiben ewig unerfurscht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor ich Ihnen, geneigte Leserschar, den Sinn dieses programmatischen Versleins erhelle, darf ich mich Ihnen vorstellen. Zumal erhellt gehört, warum Ihnen an dieser Stelle vorübergehend nicht die Sirene etwas vorsingt, sondern ich als Domin(ik)a in die strenge Kolumnenkammer bitte, in der die metrosexuelle Perspektive auf das Leben und den ganzen Rest vorherrrscht. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Frauen und Handtaschen also: ein vielbeschriebenes Konglomerat. Männer mit Handtaschen stoßen (sich) ja eher ab. Herrenhandtaschen sind modisch jenseitig oder dienen als Hopfentee-Transportverpackung. Bierfriedigte Männer schaffen es, ihren Kram in die Hosentaschen zu stopfen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Warum können wir Frauen das nicht? Weil wir Unmengen unnötigen Klumperts monatelang mit uns herumtragen. Persönliche Hypothese: Frauen spiegeln ihr Unterbewusstsein in ihre Handtaschen. Vulgärpsychologisch ausgedrückt: Zeig' mir deinen Handtascheninhalt, und ich sag' dir, wer du bist. So manches Unterbewusstsein erweist sich bei näherer Betrachtung als schöner Saumagen. &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;Damit zur Hausübung: Bis zum nächsten Mal basteln Sie Ihre eigene Hypothese! Über jene Frau, die Folgendes in ihrer Handtasche hortet: Beruhigungstropfen, Dantes "Göttliche Komödie", eine Lampe als Relikt eines längst gestohlenen Fahrrades und den Freischwimmer-Ausweis. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6959451023319067981-6677379238132700600?l=dominapredigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://dominapredigt.blogspot.com/feeds/6677379238132700600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6959451023319067981&amp;postID=6677379238132700600' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/6677379238132700600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6959451023319067981/posts/default/6677379238132700600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://dominapredigt.blogspot.com/2008/11/von-handtaschen-und-saumgen-willkommen.html' title='Von Handtaschen und Saumägen - Willkommen in der strengen Kolumenkammer!'/><author><name>Dominika Meindl</name><uri>https://profiles.google.com/106536424454638652487</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh4.googleusercontent.com/-Lz1piefsykQ/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAEMM/TtYC5WFH550/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_nj_JbXCSiTI/SRg1iig1fPI/AAAAAAAABm4/PVSG3pJm9vc/s72-c/Domina.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
